• „Wenn der Epigone kommt, ist die Party vorbei“: Geoffrey Bennington, Jacques Derrida und die Post-Theorie

    Anfang der neunziger Jahre bittet Jacques Derrida den jungen Literaturprofessor Geoffrey Bennington, eine Einführung in sein Denken zu schreiben.1 Zweierlei spricht für ihn dafür, Bennington mit der Aufgabe zu betrauen: Dieser ist kein Franzose und zugleich bislang nicht als Dekonstruktivist hervorgetreten. Um gut einzuführen, muss man minimal draußen sein. Auch Derrida selbst liefert einen Beitrag zu dem Band. In der Endversion präsentiert Bennington im Fließtext ein »Derrida-Programm«, auf das Derrida mit neunundfünfzig (Derrida steht im neunundfünfzigsten Lebensjahr) Fußnoten antwortet.2 (mehr …)