• Tonald Drump, Zensur und Deplatforming

    Nach der Erstürmung des Kapitols am 6. Januar 2021 äußerte sich der noch amtierende amerikanische Präsident öffentlich erst einmal gar nicht. Trumps Schweigen zielte eindeutig darauf, koordinierte Maßnahmen gegen die Eskalation, die er durch seine Rede am Morgen selbst angezettelt hatte, zu verhindern.1 »Six hours of paralysis«, titelte die Washington Post. Erst nach einer von Joe Biden hastig zusammengestückelten Rede zum »Angriff auf die Demokratie« postete Trump über die Plattformen Twitter, Facebook und Youtube ein Video aus dem Garten des Weißen Hauses. Es handelte sich um eine Stellungnahme gegen Gewalt und gleichzeitig eine Bekräftigung der Behauptung, die Wahl sei ihm gestohlen worden. (mehr …)