• Aby Warburgs Serendipity

    Der Bilderatlas Mnemosyne, den Aby Warburg bei seinem Tod im Jahr 1929 unvollendet hinterlassen hat, zählt zu den großen Mythen der Kulturwissenschaft. Im Herbst 2020 sind die 63 Bildtafeln, auf denen das Layout des als Buchprojekt geplanten Atlas erprobt wurde, zusammengesetzt aus den nahezu tausend Reproduktionen, die sich aus Warburgs Besitz im Bildarchiv des Warburg Institute in London haben ausfindig machen lassen, im Berliner Haus der Kulturen der Welt erstmals wieder montiert worden. Beworben wurde die Ausstellung mit dem Zusatz »Das Original«.1

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