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Aktuelle Ausgabe

Von der Kunst, Auschwitz darzustellen

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von Stefan Krankenhagen
Es ist genau zwanzig Jahre her, dass der Schriftsteller Maxim Biller konstatierte, dass er mal wieder genervt sei: »Ich bin genervt«, schrieb er 1996 in einem Zeit-Artikel unter der Überschrift Heiliger Holocaust. Genervt von den »endlosen Bewältigungsarien« der Deutschen, davon, dass kein öffentliches Gespräch ohne Auschwitz möglich schien, genervt vor allem davon, dass diese Auseinandersetzungen zu keinem benennbaren Ergebnis führten, (...lesen)

Rosa Luxemburg, das Klassenbewusstsein und der Donbass. Zur Wiederentdeckung von Andrej Platonow

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von Roman Widder
Sie sind wieder da: Empörte, die ganz plötzlich und voller Realitätsverachtung irgendwo aus der Provinz hervorkommen. Fast ohne jede politische Bildung, maßen sie sich auf einmal eine Stimme an, obwohl sie in ihrer sonderbaren Interesselosigkeit eigentlich mit niemandem reden wollen. Für viele bilden sie eine große Gefahr, für andere sind sie die einzige Hoffnung, das Unrecht zu überwinden, das ihre (...lesen)

Fools Rush In. Ein Besuch bei der Sokal-Affäre, anlässlich ihres 20. Geburtstags

von Hanna Engelmeier
Die Geschichte geht so: Im Sommer 1996 reicht Alan Sokal einen Aufsatz bei dem Magazin Social Text ein, das zu dieser Zeit von einem Kollektiv um den Soziologen Andrew Ross und den Anglisten Bruce Robbins herausgegeben wird. Sokal ist Physikprofessor an der New York University und bis dahin ein höchstens Fachkollegen bekannter Autor. Sein Beitrag für Social Text besteht aus ( öffnen ...)

Eurasische Spekulationen. Zur Theorie und Vorgeschichte der russischen Geopolitik

von Felix Philipp Ingold
Vor etwas mehr als zwei Jahren fand sich auf Einladung des russischen Oligarchen Konstantin Malofejew im Wiener Palais Liechtenstein eine Gesprächsrunde zusammen, um »den Geist« der vom Zaren Alexander I. inspirierten Heiligen Allianz (1815) in neuer geopolitischer Perspektive wieder aufleben zu lassen und für die Zukunft nutzbar zu machen. Das Treffen wurde geheimgehalten – es drang so gut wie nichts an ( öffnen ...)

Auch in der aktuellen Ausgabe:

Frühere Ausgaben

Heft 809, Oktober 2016

Frauen, Serien. Filmkolumne
von Elena Meilicke

Über Literaturjurys
von Dirk Knipphals

Aus dem Archiv

Die arabische Ambivalenz

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von Arnold Hottinger
Die Araber hadern mit ihrer Lage in der heutigen Welt. Zeichen einer radikalen Unzufriedenheit entgehen kaum einem Besucher ihrer Länder. Seine Gesprächspartner fühlen sich so gut wie immer »unverstanden«. Sie wollen ihren Standpunkt erklären, zumeist in der Überzeugung, als Mitglieder einer Unrecht leidenden »Nation« anerkannt zu werden, wenn ihr Gegenüber sie nur zu verstehen vermöchte. Zugleich aber wächst von Jahr (...lesen)