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Aktuelle Ausgabe

Echte Tränen. Theaterkolumne

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von Eva Behrendt
Die Saison ist noch einigermaßen jung, und ich habe schon so viele Menschen auf Theaterbühnen weinen sehen. Maryam Zaree hat im Gorki-Theater geweint, eine schöne junge Schauspielerin, die mit ihrer Mutter nie über ihre Geburt in einem iranischen Gefängnis kurz nach der islamischen Revolution gesprochen hat und ausgerechnet im Theater das unausgesprochene Schweigegebot bricht. Maia Morgenstern hat in der Schaubühne (...lesen)

Im Wartezimmer des Lebens. Heimat für Flüchtlinge?

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von Ahmet Cavuldak
Das Grübeln über Heimat und Heimatlosigkeit ist eine konstante Begleiterscheinung meines Lebens, seitdem ich in Deutschland bin; zum einen, weil ich oft darauf angesprochen werde, und zum anderen, weil ich selbst die bestimmt-unbestimmte Sehnsucht nach Heimat verspüre. Doch inzwischen glaube ich zu wissen, dass meine Sehnsucht nach Heimat nicht erfüllt werden kann; deshalb verwandelt sie sich oft in ein Hadern (...lesen)

Die "immer engere Union". Zur Krise der EU

von Rainer Wahl
Die Formel vom immer engeren Zusammenschluss der europäischen Völker hat die meisten Deutschen ein Leben lang oder doch zumindest die längste Zeit ihres Lebens begleitet. Seit der Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, der Vertrag trat 1958 in Kraft, galt sie für fast sechzig Jahre als Leitstern und road map der europäischen Integration. ( öffnen ...)

Feindbild Gülen

von Heiner Barz
Unmittelbar nach dem gescheiterten Militärputsch im Juli 2016 bezichtigte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan seinen Erzfeind Fethullah Gülen öff entlich, dessen Drahtzieher gewesen zu sein. Auch wenn diese Anschuldigung sogar bei manchen Erdoğan-kritischen Oppositionellen auf Zustimmung stieß, sprach und spricht bis heute mehr dagegen als dafür. ( öffnen ...)

Auch in der aktuellen Ausgabe:

Frühere Ausgaben

Heft 809, Oktober 2016

Frauen, Serien. Filmkolumne
von Elena Meilicke

Über Literaturjurys
von Dirk Knipphals

Aus dem Archiv

Die arabische Ambivalenz

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von Arnold Hottinger
Die Araber hadern mit ihrer Lage in der heutigen Welt. Zeichen einer radikalen Unzufriedenheit entgehen kaum einem Besucher ihrer Länder. Seine Gesprächspartner fühlen sich so gut wie immer »unverstanden«. Sie wollen ihren Standpunkt erklären, zumeist in der Überzeugung, als Mitglieder einer Unrecht leidenden »Nation« anerkannt zu werden, wenn ihr Gegenüber sie nur zu verstehen vermöchte. Zugleich aber wächst von Jahr (...lesen)