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Aktuelle Ausgabe

»Das Kaiserreich« zwischen Geschichtswissenschaft und Public History

von Claudia C. Gatzka
Die öffentliche Geschichtsdarstellung hat das Chiaroscuro entdeckt. Hell und dunkel beschreiben die binäre Begrifflichkeit, mit der Historikerinnen und Historiker einem breiteren Publikum neuerdings Geschichte veranschaulichen wollen. Mit Blick auf das Deutsche Kaiserreich, das Hedwig Richter neu in den Fokus öffentlicher Debatten gerückt hat, geht die Lichtmetaphorik auch mit dem Anspruch einer historischen Neubewertung einher. Denn wo Schatten ist, ( öffnen ...)

Homestorys (III): Zeige mir, wie du wohnst

gratis
von Christian Demand
In der monatlichen Magazinbeilage der Neuen Zürcher Zeitung erscheint unter dem Titel Wer wohnt da? seit 2005 eine außergewöhnlich langlebige Kolumne. Welchen Stellenwert Redaktion und Verlag ihr beimessen, lässt sich an der Tatsache ablesen, dass sie alle konzeptionellen und formalen Umgestaltungen, mit denen die NZZ auf die im Lauf der vergangenen gut anderthalb Jahrzehnte auch in der Schweiz chronisch gewordene (...lesen)

Trennlinien – Die Bildungsklassengesellschaft der achtziger Jahre

gratis
von Michaela Maria Müller

Die Schwestern verließen die Stadt 1981, im Jahr meiner Einschulung. Über hundert Jahre hatten sie Mädchen aus der Gegend unterrichtet. In Bayern galt ab 1802 die Schulpflicht. Die Klassenstärke von etwa siebzig Schülerinnen und Schülern war beachtlich, die pädagogischen Fähigkeiten der Schwestern und ausgedienter oder invalider Militärs waren aus heutiger Sicht sicherlich begrenzt. Nach sechs, später sieben Jahren (...lesen)

DIE LEGENDE VOM »KONFORMITÄTSDRUCK«. Zur zweifelhaften Kritik an der Corona-Debatte

von Markus Linden
Wenn medial präsente Intellektuelle ein »Manifest« veröffentlichen, in dem sie die Unterrepräsentation ihrer Ansichten beklagen, dürfte es sich um Vertreterinnen und Vertreter einer gesellschaftlichen Minderheitenposition handeln. Dies allein sagt freilich noch nichts über die Qualität des Anliegens selbst. Spätestens seit Tocquevilles Diktum von der »Tyrannei der Mehrheit« ist bekannt, wie sehr die Entstehung integrativer Mehrheiten von pluralistischen, institutionell ( öffnen ...)

Auch in der aktuellen Ausgabe:

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