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Aktuelle Ausgabe

Wir, die Bürger(lichen)

gratis
von Christoph Möllers
Ob liberale Demokratien überleben, erscheint heute überraschend ungewiss. Vielleicht hat eine Ordnung, an der Mehrheiten kein Interesse haben, weil sie bloß versorgt und unterhalten werden wollen, keine Zukunft – schon gar nicht, wenn sich die Ordnung selbst als Mehrheitsherrschaft versteht. Doch ist offen, ob die, die sich heute auf eine Mehrheit berufen, um deren Herrschaft aus den Angeln zu heben, tatsächlich (...lesen)

Dreitagebart (I)

gratis
von Rembert Hüser
Ich hätte es mir denken können. Ich musste erst auf eine Party gehen, um den großen Elefanten im Raum der deutschen Universitäten in seinem fetten Grau glasklar vor mir zu sehen. Zu sehen war natürlich nichts. Der Ort war New York. Es war der 31. August 2015. Die Party wurde von der Zeitschrift The New Yorker veranstaltet. Alex Ross war (...lesen)

Interview mit Didier Eribon

von Peter Rehberg
Peter Rehberg: Sie treten in der Rolle des Schriftstellers, des öffentlichen Intellektuellen und des Soziologieprofessors auf. Es muss also etwas geben, was Ihnen an diesen Aktivitäten und an diesem Beruf gefällt. Allerdings treten Sie sehr zurückhaltend auf.

Didier Eribon: Ich habe immer das Gefühl, eine Rolle zu spielen, und behalte Distanz dazu. Ich möchte nicht eine Art Guru werden. Es kommt ( öffnen ...)

Politik der Form. Autosoziobiografie als Gesellschaftsanalyse

von Carlos Spoerhase
Weshalb Trump, Brexit, Front National und AfD? Derartige Fragen richten sich jüngst auffällig häufig an Autoren wie Didier Eribon, Edouard Louis oder J. D. Vance, die allesamt aus schwierigen Verhältnissen stammen, einen atemberaubenden akademischen Aufstieg erlebt und darüber in autobiografischer Form berichtet haben. Ohne dass es in ihrer Absicht gelegen hätte, haben sie es mit diesen Texten – deren beachtlicher Erfolg ( öffnen ...)

Auch in der aktuellen Ausgabe:

Frühere Ausgaben

Heft 816, Mai 2017

Oscars, O.J. Filmkolumne
von Elena Meilicke

Eine kleine Geschichte der Digitalisierung
von Martin Burckhardt

Heft 817, Juni 2017

Der alte Karl Marx
von Patrick Eiden-Offe

Theoriemüdigkeit. Designkolumne
von Christian Demand

Aus dem Archiv

Die Politisierung der Scham. Didier Eribons »Rückkehr nach Reims«

gratis
von Dirck Linck
Coming-out-Geschichten sind Migrationsgeschichten. Wer zu einer sexuellen Minorität gehört, der wandert, vom Staat, der ihn verfolgt, in den Staat, der es nicht tut, vom Land in die größere Stadt, von der größeren Stadt in die Kapitale mit ausdifferenzierter Community. Wie alle Migranten gehen auch Schwule und Lesben aus guten Gründen dorthin, wo andere von ihnen bereits sind, denn das neue (...lesen)