probeabo-banner-736

probeabo-banner-569

probeabo-banner-961

Aktuelle Ausgabe

Die Mittelschichtsgesellschaft als Projektion: Wie soziologische Zeitdiagnose gesellschaftliche Selbstbilder nachzeichnet und dabei ihren Gegenstand verfehlt

gratis
von Nils C. Kumkar und Uwe Schimank

Soziologische Zeitdiagnosen sind – wo sie erfolgreich sind – Beiträge zur gesellschaftlichen Selbstverständigung, wirken also an der Konstitution ihres Gegenstands mit. Die Anschlussfähigkeit einer Zeitdiagnose in der öffentlichen Debatte erweist sich darin, inwiefern sie der Gesellschaft hilft, ihr Selbstverständnis zu finden. Die Zeitdiagnose muss ein Deutungsangebot vorlegen, das den praktischen Alltagserfahrungen der Rezipientinnen und Rezipienten nicht grundlegend widerspricht (...lesen)

Verlust und Moderne - eine Kartierung

von Andreas Reckwitz
Eine systematische Soziologie des Verlusts gibt es bisher nicht.1 Das ist seltsam und nachvollziehbar zugleich. Seltsam ist es, weil man die moderne Gesellschaft ohne ihre Verlustdynamiken, ohne die kollektiven Verlusterfahrungen und deren soziale und kulturelle Folgen gar nicht begreifen kann. In der Spätmoderne der Gegenwart erlangen die Verlustthematisierungen – von der Verlustwut der Modernisierungsverlierer bis zur ( öffnen ...)

Gesinnung

gratis
von Andreas Dorschel
Auf der Glastür eines Universitätsgebäudes klebt ein Plakat. Es fordert mich auf, die Basisgruppe Lehramt eines großen geisteswissenschaftlichen Faches ins Studentenparlament, oder Studierendenparlament, zu wählen, »denn wir sind« – jedes der folgenden Worte nimmt eine ganze Zeile ein – »* antirassistisch |* antifaschistisch |* antiableistisch |* antisexistisch |* (queer-)feministisch |* antiheteronormativ |* klimagerecht |* kapitalismuskritisch |* emanzipatorisch«. Neben den (...lesen)

Demokratie zwischen liberalem Globalismus und autoritärem Populismus

von Martin Höpner
Armin Schäfer und Michael Zürn bereichern die politikwissenschaftliche Debatte über den Aufstieg populistischer Parteien mit ihrem 2021 erschienenen Buch Die demokratische Regression um eine These, die es in sich hat.1 Die Agitation populistischer Parteien wie der AfD, so die Autoren, sei erfolgreich, weil deren Beschwerde über Mängel demokratischer Repräsentation berechtigt ist. Der politische Prozess leiste ( öffnen ...)

Auch in der aktuellen Ausgabe:

Kondiaronks indigene Kritik

von David Graeber und David Wengrow

Eine Idee mit Biss

von J. Arvid Ågren

Neu sein

von Hanna Engelmeier

Frühere Ausgaben

Aus dem Archiv

Keine Gratistexte mehr verpassen!

Newsletter-Abonnenten erhalten eine exklusive Information über die neue Ausgabe und aktuelle Gratisartikel.

 

 

Der Newsletter erscheint einmal im Monat und informiert über die neue Ausgabe und aktuelle Gratisartikel. Kostenlos und jederzeit kündbar.