• Merkur auf Mastodon

    Kurzer Hinweis: Ab sofort ist der quasi-offizielle, dichter bespielte Social-Media-Account des Merkur auf Mastodon, nämlich hier. Der X-Account wird mit spitzen Fingern fürs erste weitestgehend passiv weiterbetrieben. .
  • Video: Philipp Oswalt über Ulrich von Altenstadt

    Der Architekt und Architekturtheoretiker Philipp Oswalt empfiehlt den Essay “Städtebau zwischen Emotion und Wissenschaft” von Ulrich von Altenstadt zur Zweiten Lesung. Der Text ist 1964 im Merkur erschienen und formuliert die Sehnsucht, die Städteplanung endlich aus der bloßen Reaktion auf bereits eingetretene Katastrophen und Übelstände zu befreien und ein neues utopisches Verständnis von Stadt zu begründen, das auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht. (mehr …)
  • Video: Aleida Assmann über Ralf Dahrendorf

    Aleida Assmann empfiehlt Ralf Dahrendorfs “Die Zukunft des Nationalstaates” zur Zweiten Lesung. Der Essay ist 1994 im Merkur erschienen und interessiert Assmann nicht zuletzt im Zusammenhang mit ihrem 2021 erschienenen Buch “Die Wiedererfindung der Nation. Warum wir sie fürchten und warum wir sie brauchen”. Zugleich verdeutlicht er vor dem Hintergrund der heutigen Debatten die gesellschaftlichen Veränderungen der rund dreißig Jahre, die zwischen diesen beiden Texten liegen. (mehr …)
  • Buch im Gespräch: Stefan-Ludwig Hoffmann „Der Riss in der Zeit“

    Wir laden ein: Die Historikerin Nina Verheyen spricht mit Stefan-Ludwig Hoffmann über sein vor kurzem erschienenes Buch Der Riss in der Zeit. Kosellecks ungeschriebene Historik, eine Auseinandersetzung mit Reinhart Koselleck und seiner intellektuellen Biografie. (Mehr dazu beim Suhrkamp Verlag.) Datum: 6. Juli 2023 Ort: Redaktion des Merkur, Mommsenstraße 27 in Berlin Beginn: 18 Uhr Der Eintritt ist frei, wir bitten jedoch um Anmeldung per Email an redaktion@merkur-zeitschrift.de
  • Ausschreibung MERKUR-Preis

    In diesem Jahr wird die Ernst H. Klett Stiftung Merkur zum fünften Mal den 2019 ins Leben gerufenen Merkur-Preis für herausragende Dissertationen vergeben. Für die Auszeichnung infrage kommen Arbeiten aus den Geistes-, Kultur-, Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, deren fachliches, methodisches und literarisches Niveau überdurchschnittlich ist und die ihren Gegenstand aus einer in produktiver Weise unkonventionellen Perspektive in den Blick nehmen. (mehr …)
  • Merkur-Gespräch zum Merkur-Preis

    Wir haben in diesem Jahr den Merkur-Preis doppelt vergeben, an die Rechtswissenschaftlerin Samira Akbarian (Goethe-Universität Frankfurt) für ihre Studie zum Thema Ziviler Ungehorsam als Verfassungsinterpretation. Ausgezeichnet wird zum anderen der Zeithistoriker Benedikt Sepp (LMU München) für die Arbeit Das Prinzip Bewegung. Theorie, Praxis und Radikalisierung in der West-Berliner Linken (1961−1972). Am 24. März werden beide in der Merkur-Redaktion ihre Arbeiten vorstellen, im Gespräch miteinander, sicher auch über juristische und historische Aspekte des zivilen Ungehorsams, um die es in den Arbeiten geht. Die Veranstaltung ist öffentlich, Beginn 18 Uhr, der Eintritt ist frei, allerdings sind die Plätze begrenzt. Wir bitten deshalb um Anmeldung unter redaktion@merkur-zeitschrift.de.
  • Erratum Februarheft

    Leider ist uns in den Credits des Februarhefts ein Fehler unterlaufen: Die bio-bibliografischen Informationen zu Susanne Neuffer sind falsch beziehungsweise passen auf unsere Autorin Sibylle Severus, deren Text Fußball Spiele wir im Januarheft veröffentlicht haben. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. Die korrekten Informationen lauten: Susanne Neuffer, geb. 1951, Autorin. 2019 erschien Im Schuppen ein Mann; 2022 Sandstein. Zwei Novellen. www.susanne-neuffer.de
  • Merkur-Preis 2022 für Samira Akbarian und Benedikt Sepp

    Der Merkur-Preis für herausragende Dissertationen, gestiftet 2019 von der Ernst H. Klett Stiftung Merkur, wird für das Jahr 2022 erstmals und ausnahmsweise doppelt vergeben. Die Preissumme von 3.000 Euro wird dementsprechend ebenfalls verdoppelt. Ausgezeichnet wird zum einen die Rechtswissenschaftlerin Samira Akbarian (Goethe-Universität Frankfurt) für ihre Studie zum Thema Ziviler Ungehorsam als Verfassungsinterpretation. Ausgezeichnet wird zum anderen der Zeithistoriker Benedikt Sepp (LMU München) für die Arbeit Das Prinzip Bewegung. Theorie, Praxis und Radikalisierung in der West-Berliner Linken (1961−1972). (mehr …)
  • Verleihung des Merkur-Preises an Nora Weinelt und Benedikt Wintgens

    Wir laden ein zur Verleihung des  Merkur-Preises der Ernst H. Klett Stiftung Merkur für Dissertationen am Freitag, den 24.6., um 19 Uhr. Es gibt im Anschluss einen kleinen Empfang. Der Ort der Veranstaltung: die Redaktion des Merkur in der Mommsenstraße 27 in Berlin-Charlottenburg (S-Bahn Charlottenburg). Der Eintritt ist frei, da wir aus Corona-Gründen die Zahl der Gäste begrenzen, ist eine informelle Anmeldung (Mail an: redaktion@merkur-zeitschrift.de) erforderlich. (mehr …)
  • Merkur im August

    China heute, ein Schwerpunkt: Da geht es um das Wachstum der Städte, wie es der Sinologe und Globalhistoriker Dominic Sachsenmaier beschreibt. China heute ist aber auch ein riesiges Land, in dessen Grenzregionen politische Mischlagen entstehen - eine solche beschreibt der Ethnologe Hans Steinmüller aus eigener Anschauung. Er ist viel im von einer Rebellenarmee regierten Wa-Staat unterwegs, der zu Burma gehört, aber unter massivem Einfluss Chinas steht. Durch seine Bevölkerungspolitik hat China in den letzten Jahrzehnten einen enormen Umbruch erlebt, der sich in der Zukunft stark auswirken wird: Als Zeugin einer dank Ein-Kind-Politik alternden Gesellschaft porträtiert Alec Ash eine junge Frau namens Ash. Und Sheng Yun, auch ein Einzelkind und Redakteurin bei der Shanghai Review of Books, schildert ihr Aufwachsen in einer erinnerungspolitisch zerklüfteten, ja verminten Landschaft. "Fernmoral", das ist der Appell, beim Handeln im persönlichen Bereich die Welt als Ganze mitzubedenken: David Kuchenbuch schildert aus eigener Erfahrung die Geschichte des sich seit den siebziger Jahren verbreitenden Phänomens. (Der Text ist online frei lesbar.) In ihrer Rechtskolumne zeigt Gertrude Lübbe-Wolff für die Geheimniskrämerei bei den TTIP- und CETA-Verhandlungen wenig Verständnis. (Der Text ist gratis als pdf abrufbar.) Christian Demand behandelt in seiner Memorialkolumne Denkmalfragen: vom NS-Erbe bis zu ersten Krim-Monumenten. Zwei Autoren und eine untergehende Welt: Jakob Hessing liest den Briefwechsel zwischen Stefan Zweig und Joseph Roth. Mit einem Gedicht der kanadischen Lyrikerin Erín Moure, das Uljana Wolf übersetzt hat und mit einem Essay begleitet, eröffnen wir eine Reihe mit zeitgenössischer Dichtung, für die wir mit der von Daniel Graf konzipierten Veranstaltungsserie »inter_poems« kooperieren. Parlamente sind nicht zum Reden da, sondern zum Entscheiden, argumentiert Philip Manow seinerseits sehr entschieden. Harry Walter befasst sich mit einem Foto, das eine Schrankwand zeigt und über das er einiges eruiert hat. Die einzelnen Artikel und das ganze Heft in digitalen Formaten können Sie auf unserer Volltextarchivseite anlesen und kaufen, die Printausgabe gibt es versandkostenfrei hier. Eine schön handliche Übersicht über die Aboformen finden Sie wiederum hier.