• Weltschmerz

    Igor Levits (und Marina Abramovics) Goldberg-Variationen Die Frage, die Bachs Goldberg-Variationen am Anfang unserer Neuzeit ganz unphilosophisch stellten, war die nach der Identität. Gibt es eine sich durchhaltende musikalische Substanz, die in der Aria vorgestellt, dann in den dreißig Variationen bearbeitet wird und sich in der Wiederholung am Ende im Wortsinne geläutert wieder einstellt? (mehr …)
  • Frankreich-Schwerpunkt im Gespräch

    Am Dienstag war der Merkur beim Verlag Matthes & Seitz zu Gast, der uns seine schönen Räume für ein Gespräch über den Frankreich-Schwerpunkt des Dezemberhefts aufs Großzügigste zur Verfügung gestellt hat. Es diskutierten Cord Riechelmann und Danilo Scholz. Und tausend Dank auch an Die Wucht für die Bilder des Abends.
  • Merkur im Dezember

    Vor dem Dezemberhefthinhalt noch ein Veranstaltungshinweis: Das aktuelle Heft wird am 15.12. in den Räumen des Verlags Matthes & Seitz in der Göhrener Straße 4 in Berlin vorgestellt. Cord Riechelmann und Danilo Scholz erörtern in einem Gespräch, was die im Heft-Schwerpunkt vorgestellten Figuren verbindet, in welchem Verhältnis ihr Denken zur french theory der sechziger bis achtziger Jahre steht und welche intellektuellen Impulse gegenwärtig von Frankreich ausgehen. Beginn ist 19 Uhr. Es moderiert Ekkehard Knörer. (mehr …)
  • Die Körper von Roland Barthes

    Zur Textproduktion des späten Roland Barthes stehen die Biografien, die über ihn erscheinen, in einem dezidiert antimimetischen Verhältnis. Auf der einen Seite das Prinzip der Auslassungen, der Abbreviaturen, die lose zu einem Ensemble zusammengefügt sind; auf der anderen Lückenlosigkeit, Ausführlichkeit und eine gewisse Dichte der Kommentierung, die nur mit ziemlich viel Text zu bewerkstelligen ist. (mehr …)
  • Gespräch mit Philippe Descola

    Philippe Descola, 1949 in Paris geboren, ist Inhaber des Lehrstuhls für »Anthropologie de la nature« am Collège de France in Paris. Claude Lévi-Strauss, Descolas Lehrer und von 1959 bis 1982 sein Vorgänger am Collège, vertrat das Fach Ethnologie dort noch unter der Bezeichnung »Anthropologie sociale«. Die heutige Benennung markiert somit, bei aller Kontinuität, auch eine Differenz. (mehr …)