Leser/innen-Umfrage

Sehr geehrte Leserinnen und Leser des MERKUR,

Ihre Meinung interessiert uns. Warum lesen Sie den MERKUR, welche Themen interessieren Sie besonders und welche kommen zu kurz?

Wir würden uns freuen, wenn Sie an unserer kleinen Leser/innen-Umfrage teilnehmen möchten. Als Dankeschön verlosen wir unter allen Teilnehmer/innen drei MERKUR-Jahresabos – für Sie selbst oder zum Verschenken – sowie zehn unserer begehrten MERKUR-Tragetaschen.

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2 Kommentare

  1. Wille sagt:

    Ich lese den Merkur seit über 50 Jahren. Als Schüler und Abiturient, als freiwilliger Soldat, junger Offizier der Luftwaffe, dann als Student der Uni Düsseldorf. Später als Arbeitsloser, Umschüler und dann als Berufstätiger; jetzt als Rentner. Seit ein paar Jahren bin bin ich stolzer Abonnent der online-Ausgabe.
    Im Merkur schreiben Gott sei Dank (noch) keine verbohrten Ideologen (wie bei den Blättern), sondern hochkarätige Intellektuelle, die uns Lesern abseits und jenseits des politischen und gesellschaftlichen Hauptdiskurses, in dem längst ein grün-linkes Kartell die kulturelle Hegemonie erlangt hat, immer wieder erfrischende alternative Denk- und Erfahrungsmöglichkeiten präsentieren. Viele Merkur-Texte setzen auf hohem Reflexionsniveau immer wieder wohltuende Kontrapunkte gegen einen populistisch motivierten links-grünen Hauptstrom-Moralismus.

    Verehrte Redaktion des Merkur, bitte beachten Sie, Ihre Zeitschrift stellt an die Rezipienten beträchtliche intellektuelle Anforderungen. Ein angemessenes Verstehen der Merkurtexte bedingt hohe bildungsmäßige Voraussetzungen, dazu Zeit, Muße, Konzentration, Interesse, aber auch so etwas wie Leselust am anspruchsvollen Text, Freude am intellektuell-geistigen Zugewinn.
    Ich behaupte jetzt einmal, daß etliche dieser Eigenschaften und Fähigkeiten, über die ein Merkurleser verfügen muß, vielen potentiellen Lesern – auch solchen mit einem geistes- und sozialwissenschaftlichem Studium – in den letzten gut zwanzig, fünfundzwanzig Jahren abhanden gekommen sind. In Zeiten von Emails und Kurznachrichten, von Twitter und Facebook wirkt der Merkur antiquiert, überholt, unzeitgemäß.
    Jedoch:
    Wir brauchen den Merkur mehr denn je als einen intellektuellen Gegenpol gegen die Zerstörung von dem, was ich bürgerliche Vernunft und Kultur nenne.

  2. Reiner Girstl sagt:

    Ich habe nicht zu allen irgend etwas zu sagen, ich weis schon was ich sage. Das entspricht nur nicht immer dem was die Deutsche Universität in die Menschen einbaut, sondern dem „jetzt“ und der Inspiration, dem was ich empfinde und nicht dem was irgendwelche Professoren seit Jahren und Jahrzehnten wiederkäuen. Nichts wird davon besser das man gegenseitig von einander abschreibt. Das bringt zwar Habermas und Honneths hervor, aber keinen Mehrwert dafür braucht es dann Lisa Herzog. Man kann sich eben an den ungeliebten orientieren wie Foucault, Feyerabend, Zhao, die haben wenigstens was zu sagen. Das Drechseln von leeren Worthüllen, ist zwar die Meisterschaft der deutschen Sprache, wie wir dank Thomas Mann wissen, aber bringt es weiter, oder bin ich nicht dann bei Brecht besser aufgehoben. Jetzt habe ich schon wieder viel zu viel Gesagt und bin nicht in der Reihe geblieben, was typisch Deutsch ist, wie Maxim Biller gesagt hat. Ja das Deutsche ist der Text ohne Aussage der in der Reihe bleibt und ich tanz eben raus, damit sage ich irgendwas, ist in Ordnung.

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