• Am Ende des Zwei-Grad-Ziels. Für ein neues Denken im Klimadiskurs

    Der Wunsch zu helfen ist in der Klimaforschung nicht weniger drängend, als es der Wunsch des Arztes ist, lebensbedrohliche Erkrankungen zu heilen: Man will den menschengemachten Klimawandel begrenzen, weil seine weitere ungehinderte Entfaltung katastrophale Auswirkungen hat. Dafür gibt es einen klaren quantitativen Fahrplan, das Zwei-Grad-Ziel, das die Klimapolitik konkreter macht. Doch ist dieses Ziel mehr als Wunschdenken? Auch der Klimadiskurs ist nicht frei von technozentrischem Denken, das trotz aller Rationalität eher von Wünschen und Affekten, weniger aber vom Kontakt mit Tatsachen getrieben ist. (mehr …)

  • Im Funktionskreis des Feindes. Über die Angst der Tiere im Anthropozän

  • Pie in the Sky – Wider den umweltpolitischen Utopismus

  • Ökologie und Philoxenie