Konferenz: Intellektuelle Beißhemmung – Dokumentation

 

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Intellektuelle Beißhemmung. Carlos Spoerhase, Caspar Hirschi, Thorsten Wilhelmy

 Foto: Marie Wuth

Am 5. Dezember hat der Merkur gemeinsam mit dem DFG-Netzwerk „Gelehrte Polemik“ im Deutschen Theater eine Konferenz zum Thema „Intellektuelle Beißhemmung“ mit Vorträgen und Diskussionen zu Polemik und Wissen in der Wissenschaftskultur ausgerichtet. Hier die vollständige Audio-Dokumentation der Veranstaltung – in jenen drei Blöcken, in die die Konferenz aufgeteilt war. Zunächst zwei Vorträge mit Respondenz, dann eine Podiumsdiskussion.

Der Ablauf der Veranstaltung:

(Teil 1) 17.00 Uhr Empfang und Begrüßung durch Kai Bremer (Gießen) und Carlos Spoerhase (Berlin)
17.15 Uhr Caspar Hirschi (St. Gallen): Kritikfrei spielen: Zur Selbstverniedlichung der Geisteswissenschaften; Respondenz von Thorsten Wilhelmy (Berlin)

„Caspar Hirschi machte die Postmoderne (wegen Relativismus) und die Drittmittellogik (wegen Opportunismus) als Hauptschuldige der derzeitigen Streitunlust aus.“
Jan von Brevern in seinem Text zur Veranstaltung (FAZ vom 10.12.2014)

Foto: Kai Bremer

(Teil 2) 18.30 Uhr Eva Geulen (Frankfurt am Main): Unbestritten oder unbestreitbar? Vier Beobachtungen zum Wandel geisteswissenschaftlicher Streitkultur; Respondenz von Carlos Spoerhase (Berlin)

„Der Satz des Abends war ein als Sayre’s Law in die Geschichte eingegangenes Zitat aus den streitfreudigen Siebzigern: ‚Battles in the humanities are so bloody because the stakes are so low.'“
Jan von Brevern 

Foto von Eva Geulen nicht von der Veranstaltung, Fotograf: dontworryCC BY-SA 3.0

(Teil 3) 20.00 Uhr Diskussion mit  Jürgen Kaube (Frankfurt am Main), Christoph Möllers (Berlin) und Nina Verheyen (Köln). Moderation: Christian Demand (Merkur)

„Auch wer die Podiumsdiskussion verfolgte, bekam den Eindruck, dass es um die Streitlust und die Streitfähigkeit der Geisteswissenschaftler weitaus besser bestellt ist, als es die Selbstdiagnose hatte vermuten lassen.“
Jan von Brevern

Foto: Kai Bremer


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