Das Märzheft ist da

Einen Teaser hatten wir ja bereits vorab veröffentlicht, Joachim Rohloffs eingehende Betrachtung von Frank Schirrmachers Payback-Bestsellerei. Aber auch der Rest des Hefts hat es in sich. So nimmt Ingo Meyer in seinem Ritt durch jüngere und jüngste Ästhetiktheorien kein Blatt vor den Mund und stellt fest: „Die gute alte Tante Ästhetik ist zwar sehr in die Breite, nicht aber in die Tiefe gegangen. Sie hätte heute mitzuarbeiten an einem theoretischen Rahmen, der die Komplexisierung unserer Weltbezüge ernsthaft ins Auge fasst, anstatt eifersüchtig über angestammte Hoheitsgebiete zu wachen.“ Als zweiter Text frei lesbar ist Helmut Königs „Lob der Dissidenz“ – ein Rückblick auf den Widerstand gegen die kommunistischen Regime und seine Motive.

Außerdem: Merkur-Herausgeber Christian Demand und Redakteur Ekkehard Knörer präsentieren die Ergebnisse einer Reise ins Literaturarchiv in Marbach – Funde aus dem hoch bewegten Briefwechsel zwischen den Merkur-Gründungsherausgebern Hans Paeschke und Joachim Moras, die sich dabei als erstaunlich disharmonisches Doppel erweisen. Nach einer längeren Pause setzt Michael Rutschky die Veröffentlichung seiner Tagebücher – mit jeweils zwanzig Jahren Abstand – fort: In der neuesten Lieferung also mit Notizen aus dem Jahr 1993. Und dann noch eine Premiere, die manchen Blogleser freuen wird: Stephan Herczeg gibt es unter der Überschrift „Journal“ jetzt regelmäßig auch im Print. Im Märzheft die erste Folge.

(Die komplette Übersicht mit Zitaten aus allen Artikeln plus Kauf- und Abomöglichkeit finden Sie hier.)


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