Merkur-Gespräche 4: Europas Flüchtlinge

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Am 18. April 2016 findet das vierte Merkur-Gespräch statt, es beschäftigt sich mit der Flüchtlingskrise. Was die gegenwärtige Debatte um die Flüchtlingskrise so unübersichtlich und schwierig macht, ist unter anderem die Tatsache, dass rechtliche und politische Fragen sich in ihr auf komplexe Weise kreuzen und überlagern. Dazu kommt, dass weder die politischen noch die juristischen Fragen auf nationaler Ebene allein geklärt werden können, sondern auch auf europäischer und internationaler Ebene diskutiert werden müssen. Merkur-Gespräche 4: Europas Flüchtlinge“ lädt drei Juristen und zwei Politikwissenschaftler zur Diskussion über die rechtliche und die politische Dimension der Flüchtlingsfrage, aus deutscher und europäischer Perspektive. Welches sind die entscheidenden rechtlichen und politischen Aspekte der Flüchtlingskrise und wie hängen sie zusammen? Was bedeutet die Flüchtlingsfrage für die Zukunft des europäischen Projekts und Deutschlands Rolle in Europa? Es geht darum, einen Schritt zurückzutreten und sich von tagesaktuellen Kontroversen zu lösen, um den Blick auf die grundsätzlichen Probleme und Herausforderungen der gegenwärtigen Lage zu lenken.

Die Veranstaltung findet statt am Montag, den 18. April 2016 im Auditorium des Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin-Tiergarten. Beginn ist 20 Uhr, der Eintritt ist frei.

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TeilnehmerInnen

Alexandra Kemmerer ist Referentin und wissenschaftliche Koordinatorin am Max-Planck-Institut für Öffentliches Recht und Völkerrecht.

Helmut König ist Professor für Politische Wissenschaft an der RWTH Aachen mit dem Schwerpunkt Politische Theorie und Ideengeschichte.

Christoph Möllers ist Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin und zur Zeit Permanent Fellow am Wissenschaftskolleg Berlin.

Herfried Münkler ist Professor für Theorie der Politik am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin.

Christoph Schönberger ist Professor für Öffentliches Recht, Europarecht, Vergleichende Staatslehre und Verfassungsgeschichte an der Universität Konstanz.

Programm

20:00 Begrüßung durch Christian Demand und Ekkehard Knörer vom Merkur

20:15 Helmut König und Herfried Münkler über die Flüchtlingskrise aus politikwissenschaftlicher Sicht

20:45 Christoph Möllers und Christoph Schönberger über die Flüchtlingskrise aus rechtlicher Sicht

21:15 Respondenz durch Alexandra Kemmerer, anschließend Diskussion mit Alexandra Kemmerer, Helmut König, Christoph Möllers, Herfried Münkler und Christoph Schönberger

22:00 Verabschiedung durch Christian Demand und Ekkehard Knörer vom Merkur

Merkur-Gespräche 4: Europas Flüchtlinge“ ist eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt. Die Merkur-Gespräche werden finanziell unterstützt von der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. und der Gerda Henkel Stiftung.

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