• Machtmissbrauch an der deutschen Universität, der Aufstieg der Neuen Rechten. Was Baberowski nicht geschafft hat…

    Rekapitulieren wir. Anfang 2021 war das Netzwerk Wissenschaftsfreiheit mit 72 Erstunterzeichnenden an die Öffentlichkeit getreten. In der Presseerklärung vom 3. Februar hieß es, „Cancel Culture und Political Correctness haben die freie und kontroverse Debatte auch von Außenseiterpositionen vielerorts an den Universitäten zum Verschwinden gebracht“. Inzwischen ist es auf 768 Mitglieder*innen angewachsen, die meisten mit Professuren an deutschen Hochschulen.Stand 15. Oktober 2023: https://www.netzwerk-wissenschaftsfreiheit.de/ueber-uns/mitglieder/. Die Gründung sorgte für große Medienresonanz. Diejenigen, die die Existenz von Cancel Culture an deutschen Universitäten grundsätzlich bezweifelten, fragten kritisch nach konkreten Fällen. In diesem Zusammenhang verwies das Netzwerk unter anderem auf den Osteuropahistoriker Jörg Baberowski, der sich seit Jahren von einer trotzkistischen Studierendengruppe verfolgt sieht. (mehr …)
  • Wie ich einmal gecancelt werden sollte

    Die Gründer des „Netzwerks Wissenschaftsfreiheit“ wollen gegen eine angeblich weit verbreitete „Cancel Culture“ vorgehen. Damit könnten sie in den eigenen Reihen anfangen Vergangene Woche ist das Netzwerk Wissenschaftsfreiheit erstmals an die Öffentlichkeit getreten. In der Presseerklärung heißt es, „Cancel Culture und Political Correctness haben die freie und kontroverse Debatte auch von Außenseiterpositionen vielerorts an den Universitäten zum Verschwinden gebracht“. Unterzeichnet haben 62 Akademiker und zehn Akademikerinnen, mehrheitlich mit Professuren in Deutschland. Sie alle sehen den freien Austausch unterschiedlicher Meinungen an der Universität gefährdet. Statt dass den Idealen der Aufklärung entsprechend das bessere Sachargument gewinnen könne, würden missliebige Meinungen von vornherein ausgeschlossen, und zwar indem man diejenigen, die sie vertreten, „moralisch“ diskreditiere. (mehr …)