Das Empire der Dinge. Ein Jahr mit den Goncourts (V)

 

Porzellan mit einem Sprung klingt für mich nach etwas Verletztem.
(Bd. IV, S. 322)

Der vierte Band der Tagebücher umfasst die Jahre 1866-1868: es sind Jahre, in denen sie regelmäßig den Salon der Prinzessin Mathilde besuchen, sowie das Magny-Diner, einen Kreis einschlägiger Literaten, an dem neben Saint-Beuve und Flaubert hin und wieder auch George Sand teilnimmt. Fast mag es scheinen, nichts könne diesem Leben der Diners und Causerien etwas anhaben — Heaven is a place where nothing ever happens. Ihr Name ist etabliert: Man merkt, wie sie sich beim Ausformulieren von Zoten in den Notizen zurücknehmen, auch, dass sie zunehmend die trunkenen Pöbeleien anderer Schriftsteller und Künstler rügen (Bd. IV, S. 224: „als führen Kanalarbeiter über ein Frauenkleid“): eine Entwicklung zur Reife oder der Dünkel arrivierter Literaten? Ist es der Einfluss der Mathilde Bonaparte, als deren enge, distinguierte Freunde sie sich betrachten? Es sind auch hochstehende Personen des Kaiserreichs wie Mathilde und der Louvre-Direktor Nieuwekerke, die sie oben schwimmen lassen. Selbst der Staatsanwalt, der sie vor Jahren wegen ihrer libertären Texte hatte verurteilen wollen, macht den Kratzfuß vor ihnen:

Royer, dieser Royer, dieser kaiserliche Staatsanwalt, der uns mit der Unbändigkeit eines diensteifrigen Domestiken verfolgt hat, der uns zwischen Polizisten hat Platz nehmen lassen, der uns dann andeutungsweise mit Cayenne hat drohen lassen — dieser selbe Royer bittet nun um die Gunst, uns vorgestellt zu werden und macht uns Komplimente über unsere Bücher! [Bd. IV, S. 175]

 

Es taucht »“in neuer Typ“ auf: Arbeiter, Anarchisten, Männer, die Babeuf lesen:
Ich ruhte mich bei France aus, dem Buchhändler, als ein junger Bursche mit Mütze hereinkommt, mit gekräuseltem Haar und jämmerlich müden und scharfen Gesichtszügen, mit Mütze und Arbeitskittel. Er fragt nach dem Procès de Babeuf. […] Mir sah dieser üble kleine Kerl auch nach Zukunft und einer Revolution aus. Ein Babeuf in einem Bücherschrank eines zwanzigjährigen Arbeiters, das ist wie ein Junigewehr in einem Strohsack! [Bd. IV, S. 136f.]

 

Die Goncourts ahnen: die Tage des Kaiserreichs sind gezählt. Sie ahnen auch, dass ihnen damit — bei all ihrer eigenen Opposition — errungene Sicherheiten wegbrechen würden:

 

Wer hätte gedacht, daß einmal der Tag käme, an dem wir uns ärgern würden, wenn wir, so wie heute, dieses Totenglöckchen läuten hören? Brauchen Literaten des XIX. Jahrhunderts so dingend ein paar Beziehungen zur Regierung, nicht um zu fordern, sondern um vom Herrn Kaiserlichen Staatsanwalt in Ruhe gelassen werden? [Bd. IV, S. 188]

 

Einen Vorgeschmack mögen sie bei der Premiere ihres Stücks Henriette Maréchal erhalten haben, mit dem sie es tatsächlich ans Théâtre-Français geschafft haben: ein Erfolg, der sie ähnlich elektrisiert wie die Veröffentlichung ihres ersten Romans. — Es wird ein Desaster: Organisierte Claqueure buhen die Premiere nieder, die Schauspieler, die sie mit viel Überredungskunst zu den Rollen des Stücks gedrängt haben, verstehen ihr eigenes Wort nicht. Flugschriften gegen die Goncourts machen die Runde, ein Eklat wie Hugos Schlacht um Hernani. Es wird nicht deutlich, aus welcher politischen Richtung die Vorwürfe kommen. Sie suchen die Ursache teils in ihrem konservativen Vorwort, teils in ihrer modernen Sprache. Ein Vorgang, der charakteristisch ist für das Second Empire, das französische Kaiserreich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts: Geringe Anlässe im Theater und im Feuilleton entfachen Stellvertreterkriege für politische Auseinandersetzungen, die unter den Zensurbedingungen nicht offener ausgetragen werden können. Doch die Verzahnung der Attacken von Studenten und von Obrigkeiten zugleich, die Vorwürfe einer Verunglimpfung der Revolution (»weil wir einen alten Herrn mit dem Pferd von Lafayette verglichen haben«, Bd. IV, S. 310) bis hin zur Spekulation, es gehe um ihre Teilhabe am Salon der Prinzessin Mathilde, lassen das undurchsichtig erscheinen. Zum zweiten Mal, seit ihrem Prozess 1853, sind sie zur ‚Causa Goncourt‘ geworden: sie, die Beobachter, Historiker, Sammler, denen sonst vorgeworfen wird, im Theater kein Gespür für Dramatik zu haben („nicht Akteure im Leben, sondern Zeugen“ Bd. IV, S. 244), finden sich als Spielball wieder, an dem sich die gesellschaftliche Diskussion entzündet. Das Stück wird von höchster Stelle abgesetzt.

 

Der Schock sitzt tief. Die Goncourts ziehen sich in ein Seebad zurück und beschreiben Möbel.

 

Eine Zeit, von der man kein Kleidermuster und keine Speisekarte des Diners hat, ist eine tote Zeit (Bd. II, S. 261)

 

Das Second Empire ist ein Empire der Dinge: Weltausstellungen, historistische Dekors, industrielle Erfindungen, Sammlungen, Interieurs. Im Plunder des 19. Jahrhunderts überlagern sich die Repräsentationsformen kaiserlicher Herrschaft mit denen der Bourgeoisie. Während diese ihre Salons dem royalistischen Pomp anpasst, nähert sich umgekehrt das kaiserliche Auftreten dem bürgerlichen Geschmack. Theater sind der Ort, an dem sie sich begegnen, es ist nicht ohne Pointe, dass sich die Arbeiter 1848 ihre Waffen aus der Requisitenkammer des Theaters holen (vgl. Bd. I, S. 84, Fußnote).

 

Ein Jahrhundert des Sammlers, des Zierrats, der Ware — jeder Gegenstand besteht wie ein Fraktal aus unendlich vielen Einzeldingen, Dinglabyrinthen, Schnörkeln, gebettet in Futterale, Interieurs, die für sich jeweils ausführlich dekoriert sind. Der Faszination für sichtbare mechanische Getriebe steht letztlich, in den Worten des 21. Jahrhunderts gesprochen, eine verklausulierte „Steampunk“-Ästhetik gegenüber. Eine geschichtslos aller Zeitlichkeit entrissene, funkelnd-anrührende Spielzeugfigur: Wenn Gesellschaftlichkeit sich derart verdinglicht in Miniaturen, Ornamenten, Fräcken, Handschuhen und Ordensbändern niederschlägt — treten Positionen, Ehrentitel und Bonmots dann gleichfalls in die Warenzirkulation ein, herumgereicht wie Preziosen auf den üblichen Soiréen? Schlichte Namen sind auf Pappkärtchen fixiert:

 

Daraufhin wühlt und gräbt Scholl in dem beim Kamin in einer großen, chinesischen Etagere aufgeschichteten Berg von Visitenkarten, indem er laut alle dort anzutreffenden Namen nennt und belacht. Das ist fast die ganze gehobene Gesellschaft; da sind Karten vom Hof, Karten von Bonaparte, wappengeschmückte Karten aus dem Fauburg Saint-Germain, und zwar vom Feinsten. Die gesamte französische und europäische Diplomatie ist dort vollständig versammelt. Nie hatte ich ein besseres Bild von den Verzweigungen der Macht, von der blinden Vergötterung solcher Frauen als jetzt (Bd. III, S. 666f.)

 

Die Bestandsaufnahme dieser Kärtchen legt die Gesellschaftsmechanik frei: Besitzverhältnisse, Beziehungsgeflechte, Seilschaften, Tektonik der Macht. Eine Bauform der Gesellschaft, die ein Jahrhundert später — ähnlich lakonisch und mit großer Wirkung — Hans Haacke in Shapolsky et al. Manhattan Real Estate Holdings, A Real Time Social System, as of May 1, 1971 ausstellen wollen würde — in letzter Sekunde vom Guggenheim Museum abgesagt (die Kräfte der Tektonik zeigten Wirkung). In gerahmten Abbildungen und Aufstellungen hatte Haacke die Besitzverhältnisse der New Yorker Slums dargestellt. Das Gefüge schieren Besitzes über den Stadtraum — Grundstücke und Immobilien — materialisierte sich, als Dispositiv, innerhalb dessen soziales Leben sich einzufügen hat. Wenn die Persönlichkeit sich also ins Getriebe der Dinge fügt — lässt sich aus den Dingen dann auch umgekehrt die Persönlichkeit herauslesen?

 

Die ganze Existenz eines Menschen liegt im einfachen Satz der Ankündigung zu einer Versteigerung nach dem Tod: Eine Salonpistole, eine Lorgnette aus Schildpatt, ein Rohrstock mit goldenem Knauf, eine mit Brillanten verzierte Sicherheitsnadel. (Bd. II, S. 388)
Diese „Onanie des Blicks“ (Bd.V., S. 150) genießen die Goncourts nicht nur anhand einzelner Preziosen. Sie ergehen sich in Beschreibungen der „kuriose[n] Physiologie von Literaten […] dem Aussehen ihres Concierge, ihres Treppenhauses, ihrer Klingel, ihrer Wohnung.“ (Bd. III, S. 425)

 

Ich habe eine gewaltige Logik festgestellt, eine vertraute Verbindung bei fast allen zwischen dem Bewohner und der Behausung, dem Mann [sic!] und dem Umfeld. Man logiert im allgemeinen oben, im fünften Stock: Paris hat das Gehirn oben wie der Mann. Was rennt ist unten, Boutiquen, Zwischengeschosse; was verdaut, ist im ersten Stock: das Haus ist ein Individuum (ebd.)
Was sie über Flaubert feststellen, gilt ihnen grundsätzlich: »Dieses Interieur, das ist der Mann selbst, seine Neigungen und sein Talent« (Bd. III, S. 657) Die Brüder untersuchen also Paris, ihre Stadt, ihre Literaten und Gesellschaftsmenschen auch anhand der Wohnungen und Häuser.  Hundert Jahre später wird Paul Nizon recht erratisch erzählen, wie die schmutzige, die widersprüchliche Dinglichkeit Pariser Wohnhäuser ihre Bewohner im Schraubstock hält (Im Hause enden die Geschichten, 1971; wenige Jahre später zum avantgardistischen System gesteigert in George Perecs Das Leben. Gebrauchsanweisung, 1978). Diese generative, auch erzählerische Kraft der Dinge, der schieren Materialitäten beschreibt Daniel Miller, britischer Vorreiter der Material Culture-Forschung des 21. Jahrhunderts, als eine Sprengkraft, die sich anhand jedes einzelnen Gegenstands, in jedem Moment im Tageslauf entzünden kann:

 

Within an hour of waking we move from the paraphernalia of interior furnishing through the decisions to be communicated over choices of apparel through the moral anxieties over the ingestion of food stuffs out into the variety of modern transport systems held within vast urban architectural and infrastructural forms. Each of these domains possesses considerable specificity in comparison to the others, and in turn generates considerable internal diversity. (Daniel Miller, Material Cultures, 1998, S. 6)

 

Für diese vielfältige Anthropologie der Dinge, die Miller schreibt, haben die Goncourts Belege aus ihrer Epoche gesammelt. Wir gehen mit Ihnen durch Paris, etwa in die Büros der Tages- und Meinungszeitung Journal des débats, die seit dem Jahr der Revolution bis 1944 erschien:

 

In einer Ecke der halb verbarrikadierten Straße in einem Winkel von Saint-Germain-l’Auxerrois, am Ende dieses sackgassenartigen Schlauchs, steht dieses dunkle Haus, dort ist es. Am Ende einer hölzernen Treppe, schmierig und düster, ein Vorzimmer ohne Stühle. Nach dem Vorzimmer, feucht und grau, ein Zimmer ohne Vorhänge mit den gebrochenen Linien ungleich großer Schränke; der dunkle Tisch eines Gerichtsvollziehers aus der Provinz, auf dem Zeitungen liegen; ein Korbsessel, zwei Korbstühle; auf dem Kaminsims zwei üble Kerzenleuchter aus Kupfer; an der Wand eine Karte von Europa. […] Wir schrecken seit ich weiß nicht wie vielen Jahren davor zurück, dort hinzugehen. […] Ein Elend liegt darin, eine Schmutzschicht aus Schulmeisterei und Inquisition. (Bd. III, S. 433f.)

 

Wir erleben die ärmlichen Arbeitsbedingungen eines Kunstkritikers:

 

Ich besuche Chesneau, den Kunstkritiker der Opinion nationale. Ich treffe ihn im Haus eines Restaurants in Sèvres in einem Arbeitszimmer, in dem Bücher stehen. Im Liegen mit seinen roten Bart sieht er aus wie ein Christus in Windeln. Neben ihm eine kleine pummelige Frau, die vielleicht seine Mätresse ist, wenn sie nicht sogar seine Frau ist. Baumgerippe vor dem Fenster, Kindergeschrei aus dem Nachbarzimmer. (Bd. III, S. 434f.)

 

Auch eine Soiree bei Édouard Fournier, Literat, Historiker, Dramatiker:

 

Nichts betrübt mich mehr als diese Familienfeiern im fünften Stock. […] Die Soireen wie diese, wo man Einschränkungen bei den Erfrischungen spürt und eine Anstrengung bei den Tabletts mit Sirup, die ein armes verschreckters Hausmädchen herumreicht, bewirken bei mir eine unangenehme Rührung. Das berührt mich und widert mich an.  […] Warum gibt es Kinder, die arm aussehen, auf deren Stirn, auf deren Wangen, in deren Augen sich das mißliche Heim widerspiegelt? Man hat den Eindruck, sie in eine Quittung vom Pfandhaus eingewickelt zu haben. (Bd. III, S. 429f.)

 

Schließlich besuchen wir den Salon und das Atelier der Prinzessin Mathilde Bonaparte:

 

Wir steigen in die Wohnräume im ersten Stock hinauf, in einen runden Salon mit rot bespannten Füllungen, verziert mit einer Vielzahl kleiner Rahmen und gekrönt von gravierten Spiegeln. […] Sie zeigt uns ihr Atelier, das Atelier einer Prinzessin, die glaubt, daß sie selbst malt, was sie signiert. Darin gibt es allerlei Arten von Nippes. Es ist vollgestopft mit Dingen, die nur für Frauen Kunstgegenstände sind, ein falsches Pastel bon Boucher, falsche Pastelle von Chardin. (Bd. III, S. 445)

 

Die Brüder betreten alle diese Interieurs vergleichsweise verwundert, die wohlhabenderen, geschmackvolleren naturgemäß mit größerem Vergnügen, mit erleichtertem Genuß. Die Armut ängstigt sie, sie wehren sie ab wie eine gefährliche Virusinfektion: als ahnten sie, wie schnell sie sich über das ganze Land ausbreiten könnte, in Zeiten der Not, des Krieges. Auch über ihr eigenes Heim. Es sind Bestandsaufnahmen in Erwartung eines drohenden Verlusts. Man mag sich die Brüder vorstellen, wie sie auf der Straße ihre Notizbücher zücken, um auch das kleinste Detail in die Überlieferung zu retten:

 

Weinroter Laden. An den Fenstern kleine weiße Vorhänge. Eines der Fenster zerbrochen. Hier Stadtschreiber, unter der Rötelzeichnung einer Hand. Karten, Abzüge und Handschriften. Außergewöhnliche Verträge, Pachtverträge etc. Aufträge, Briefe, Petitionen, Memoiren, einfache und Reinschriften, illustrierte Stammbäume, Schriftführer Stadtschreiber und Redakteur.
Und Anzeigen wie diese: „Hotel garni mit zehn Betten zu verkaufen. Pacht 3 Jahre. Quartier Notre-Dame. — Geschäft eines Weinhändlers und Speisewirts zu verkaufen. Pacht 12 Jahre, für 6000 Francs.“
Und weiter unten: Hier wird die Post mit einem fünffach versiegelten Brief angefertigt.
(Bd. IV, S. 376)

 

Es ist naheliegend, auf sie die Allegorie zu münzen, die Walter Benjamin dem Sammler setzen wird. Benjamin, selbst leidenschaftlicher Sammler, bis er auf der Flucht alles verlieren wird, hat nicht grundlos dem Begriff der Rettung einen solchen Wert gegeben: „Jede Leidenschaft grenzt ja ans Chaos, die sammlerische aber an das der Erinnerungen.“ (Beim Auspacken meiner Bibliothek, in: Gesammelte Schriften, IV.1, S. 388).

 

Es sind Käufe von Zeichnungen, Stichen, Schmökern, leblosen Dingen, die uns mit intimer Vergangenheit unseren geringen Umgang mit den Lebenden, die Ablenkung der Gesellschaft, den in unserem Leben nicht vorhandenen Kontakt mit unseresgleichen und der Frau ersetzen. (Bd. IV, S. 429)

 

Noch in ihre Traumprotokolle werden die Brüder von schmerzenden Bildern verfolgt:

 

Dann fingen viele Leute an, im Kreis durch die Räume zu laufen, nahmen dabei Kunstgegenstände an sich und brachten sie in zwei Teile zerbrochen wieder in den Salon; darunter, ich erinnere mich, die Fackeln und mein kleiner Chinese aus Meißener Porzellan. (Bd. I, S. 190)

 

Wie Eltern, die in der Nacht für ihr Kind aufstehen:

 

Außer Schlafstörungen, Schlaflosigkeiten, körperlichen Beschwerden, innerem Wirrwarr aller Art, ist unser Dach von den Maurern abgedeckt, und der auf unsere Tapisserien wie auf die Straße fallende Regen treibt uns nachts aus dem Bett, um Zeichnungen aus ihrem Rahmen zu holen und unser Museum vor der Sintflut zu retten. (Bd. IV, S. 285)

 

1868 schmücken sie ihr neues Haus mit untergründiger Lust aus — das Empire der Dinge wird noch drei Jahre halten, bevor Möbel und Gerümpel zu Barrikaden aufgeschichtet werden.

 

Unser größter Wunsch, unser größtes Streben wäre jetzt, gesund genug zu sein, um uns zu vergraben und uns in endlose Arbeit zu vertiefen und nur daraus aufzutauchen, um uns an der verliebten Betrachtung, dem genießerischen Besitz irgendeines wunderbaren Kunstobjekts zu erfreuen, jenseits unseres Geldbeutels und auf Höhe unseres Geschmacks. (Bd. IV, S. 610)

 

Drei Jahre später wird die deutsche Armee, die Preußen, wie die Goncourts schreiben werden, in Paris flanieren und Frankreich die Kapitulation diktieren.

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