• Zur Erinnerung an Egon Bahr

    Egon Bahr hat ein einziges Mal auch für den Merkur geschrieben. Im August 1981 erschien sein Beitrag "Europa in der Globalität", in dem er vor dem Hintergrund des weltumspannenden Ost/West-Konflikts über die Frage nach der richtigen Balance von Konfrontation und Kooperation zwischen West- und Osteuropa nachdachte (hier das Link zum - kostenpflichtigen - Beitrag in unserem digitalen Volltextarchiv). Wie Bahr Anfang der 1970er Jahre, also zur Zeit seiner größten politischen Wirksamkeit, von den politischen Beobachtern wahrgenommen wurde, zeigt ein Essay des CDU-nahen Publizisten Rüdiger Altmann, der im April 1973 im Merkur versuchte, den charakteristischen Politikstil Willy Brandts zu beschreiben und dabei zwangsläufig mehrfach auf Bahr zu sprechen kam. Der Text ist nicht nur wegen der hochgradig zeitgebundenen analytischen Leitkategorien interessant, mit denen Altmann operiert. Als mustergültiges Beispiel dafür, wie man sich damals ein schwergewichtiges politisches Feature vorstellte, ist er darüberhinaus auch aus medienhistorischer Sicht von Interesse (hier das Gratis-PDF).      
  • Aus dem Archiv: Ulrich Beck: Der anthropologische Schock

    Zum Tod von Ulrich Beck schalten wir seinen  Text Der anthropologische Schock. Tschernobyl und die Konturen der Risikogesellschaft  bis Mitte des Monats frei. Es ist einer von drei Texten Becks im Merkur (veröffentlicht in Heft 450, August 1986, also zeitgleich mit dem Erscheinen des Klassikers Die Risikogesellschaft). Der erste von Becks Merkur-Texten, Jenseits von Stand und Klasse Auf dem Weg in die individualisierte Arbeitnehmergesellschaft, wurde im Mai 1984 (hier als kostenpflichtiges pdf), der letzte, Die Selbstwiderlegung der Bürokratie Über Gefahrenverwaltung und Verwaltungsgefährdung, im August 1988 (hier als kostenpflichtiges pdf) veröffentlicht.   I Die Ausnahme bringt die lange verdrängte Regel zu Bewußtsein: den Alltag im Atomzeitalter. Woran unsere Lebensformen einen historischen Augenblick lang zerschellt sind, soll hier von drei Seiten beleuchtet werden: die Enteignung der Sinne; die Weltendifferenz zwischen Sicherheit und wahrscheinlicher Sicherheit; und die absolute, alle Grenzen und Schutzzonen aufhebende Zugewiesenheit der Gefahr. Was wäre geschehen, wenn die Wetterdienste versagt, die Massenmedien geschwiegen, die Experten sich nicht gestritten hätten? Niemand von uns hätte etwas bemerkt. Wir sehen, hören weiter, aber die Normalität unserer sinnlichen Wahrnehmung täuscht: Vor dieser Gefahr versagen unsere Sinne. Wir, alle, eine ganze Kultur sind auf einen Schlag erblindet im Sehen (taub geworden im Hören usw.). Was beides meint: die Unfaßlichkeit einer für unsere Sinne unveränderten Welt und die hinter den Dingen steckende, unserem Blick, unserer ganzen Aufmerksamkeit verschlossene Verseuchung und Gefahr. Mit dem Atomzeitalter entsteht eine Verdoppelung der Welt. Die Welt hinter der Welt, die uns unvorstellbar bedroht, bleibt unseren Sinnen ein für allemal unzugänglich. Dies gilt auch dann, wenn der Grad der Verseuchung "ungefährlich ist. Die Universalität der Bedrohung und die pauschale Entwertung der Sinne in der Gefahr geben der Debatte um Grad und Gefährlichkeit der Verseuchung, die nun öffentlich tobt und sich noch ganz in die Magie physikalischer Formeln verirrt hat, erst ihren tiefen kulturellen Hintersinn und ihre soziale Brisanz. Tschernobyl hat von einem Tag auf den anderen bewußt werden lassen, was schon längst gilt: Nicht nur im Atomzeitalter, auch im Umgang mit chemischen Giften in Luft, Wasser, Nahrungsmitteln usw. haben sich die Besitzverhältnisse im Zugriff auf Wirklichkeit grundlegend verändert. In einer berühmten Analogie gesprochen: Die private Verfügung über die Wahrnehmungsmittel ist aufgehoben. Die Sinne sind - in der vollen Pracht ihrer Wirklichkeitsbilder - enteignet worden. Uns geht es nicht anders als den Salatköpfen, warum auch: Ebenso wie der Salat (grün, frisch und knackig wie immer), der verseucht ist oder als verseucht gilt (dieser Unterschied wird unerheblich), in den Händen seines Besitzers ökonomisch und sozial verdorrt ist, ebenso sind unsere Sinne im Angesicht der atomaren Gefahr nutz- und funktionslos geworden. Worüber wir uns durch ihre volle Funktionstüchtigkeit nur zu leicht und gerne hinwegtäuschen lassen. ... Die Freischaltung des Textes war, wie angekündigt, befristet. Für 2 Euro lässt sich der komplette Text als pdf jederzeit im Volltext-Archiv abrufen.
  • Von den Wichtelmännern oder vom Vorteil der Rückverwandlung von Mehrwert in Kapital und der Nützlichkeit der Mystifikation (Archiv)

    Der Politikwissenschaftler Iring Fetscher ist am Samstag im Alter von 92 Jahren gestorben. Er war ein wichtiger Autor des Merkur, jedenfalls bis in die Mitte der achtziger Jahre. Was nicht unbedingt heißt, dass Karl Heinz Bohrer ihn aus dem Heft gedrängt hätte. Der redaktionelle Briefwechsel reicht bis ins Jahr 2009 und bleibt respektvoll und freundlich. Es hat sich wohl einfach nicht mehr ergeben. Zwischen dem März 1962 (Asien im Lichte des Marxismus) und dem Januar 1985 sind 28 Texte von Fetscher im Merkur erschienen, kurze Rezensionen ebenso wie lange Essays (etwa Widersprüche im Neokonservatismus aus dem Februar 1980) und verdammt lange Essays wie der 19-Seiter Die Sicherung des Friedens aus dem Juli 1967 (das würden wir uns heute nicht mehr trauen, solche Epen zu veröffentlichen). Der folgende Text Von den Wichtelmännern ist im Juli 1973 erschienen - und wurde in eine spätere Auflage von Fetschers sehr erfolgreichem Märchenbuch Wer hat Dornröschen wachgeküsst? (ursprünglich 1973 veröffentlicht) aufgenommen.

    Von Iring Fetscher Die Geschichte von den Wichtelmännern erzählt in mystifizierter Form vom Nutzen der (niedrig oder gar nicht bezahlten) Lohnarbeit und der Rückverwandlung des Mehrwerts in Kapital. Diese ganz offen auf der Hand liegende Tatsache ist vermutlich bisher nur deshalb übersehen worden, weil die meisten Literatur- und Volkswissenschaftler das „Kapital“ nicht kannten. Die Geschichte beginnt mit der Beschreibung der Armut eines Schusters, der nur noch das Material für ein Paar Schuhe hatte. Man muß freilich annehmen, daß es ihm auch an einer Werkstatt und den notwendigen Arbeitsinstrumenten nicht fehlt. Kurzum, es handelt sich um einen "kleinen Warenproduzenten", der mit eignen Produktionsmitteln, aber auch mit seiner eignen Arbeitskraft für den (kleinen, traditionell begrenzten) Warenmarkt arbeitet. Der Warenumschlag ist auf Grund seiner beschränkten Arbeitskraft außerordentlich langsam, und er muß – ähnlich wie der Lohnarbeiter – zunächst Arbeit leisten, bevor er Geld einnehmen kann; er schießt sich selbst als Unternehmer eigne Arbeitsleistung gleichsam vor. So geschieht es auch mit dem letzten Stück Leder, das er noch hat, oder so sollte es vielmehr geschehen. (mehr …)
  • Anfangsgründe der Fußballbetrachtung (Archiv)

    Dieser Text war nur bis zum 14.7. 2014 gratis online zu lesen. Den vollständigen, im Juni 1990 im Merkur erschienenen Artikel finden Sie kostenpflichtig (für 2 Euro) im Merkur-Volltextarchiv. Von Martin Seel Anfangsgründe – Prinzipien – benennen den Grund, auf dem etwas beruht und liefern die Gründe, sich ihm zu widmen. Ihre Darlegung deckt das Sein einer Sache auf und gibt an, was mit ihr anzufangen ist. Ist das Fußballspiel die Sache und seine Betrachtung das fragliche Tun, scheint es keines langen Nachdenkens zu bedürfen. Der Sinn der Sache scheint der, daß eine von zwei Mannschaften gewinnt (oder wenigstens ein Unentschieden rettet), der Sinn ihrer Wahrnehmung, zu sehen, welche das ist. Das ist wahr, nur ist es bei weitem nicht wahr genug. Ein fundierter Enthusiasmus für das Ballgeschehen wird nach dem Sein des Seienden fragen, das im Geviert der Eckfahnen sein Unwesen treibt. Wie Platon wußte, ist nur das ein echter Zeitvertreib, dem aus Leidenschaft für die Wahrheit seiner Leidenschaft nachgegangen wird. Nur wer diese Wahrheit kennt, hat zwingende Gründe, vom 8. Juni bis zum 8. Juli gegenüber der Mitwelt auf das Anschauen der 52 Spiele der Fußballweltmeisterschaft zu pochen. Eine bündige Deduktion des logischen Aufbaus der Welt dieses Spiels liefert somit auch eine Gebrauchsanweisung für das nächstliegende Leben - und außerdem das selten gewordene Beispiel einer Wissenschaft, die von letztbegründeten Grundsätzen schnurstracks zur Vorhersage des Kommenden gelangt. Im Geiste Alfred Jarrys darf sie getrost eine pataphysische heißen. Der Ball Alles Große ist einfach, manchmal geradezu simpel. »Der Ball ist rund.« Mit dieser tautologischen Grundfeststellung des Sepp Herberger ist eigentlich alles gesagt. Der Satz zitiert die große Tradition der abendländischen Metaphysik noch einmal herbei und läßt sie mit einem unmerklichen Schritt imAbseits stehen. Der Ball ist das Runde Ganze, Ruhende, Aufgeblasene - und doch das Ding, das, sobald ein Anstoß erfolgt, ständig auf Abwegen ist. Der Ball ist das ewig verspringende Eine, das schlechthin abwegige Ding. Wir spielen und sehen Fußball, um dem Dingen des abwegigen Dinges beiwohnen zu können. Die Wahrnehmung eines Fußballspiels gilt nicht dem Guten, Wahren und Schönen in seiner letztendlichen Identität, sie gilt der Seinsart des Abwegigen in seiner jederzeitigen Ubiquität. Sobald der Ball nach den Regeln der FIFA freigegeben ist, beginnen die modernen Mysterien der Kontingenz. Gewiß, es gibt andere Ballsportarten. Fußball ist jedoch die freieste von allen. Nur hier ist der Ball – ein wirklich runder Ball – vollkommen in den abwegigen Kontakt mit dem Leib der Spieler entlassen. Er wird hier weder mit Stöcken geschlagen noch mit Klopfern traktiert noch von einer Bande gegängelt. Nur hier kann er vom Fuß behandelt und vom Kopf gestoßen, mit der Hand eingeworfen (bzw. vom Tormann gefangen) und mit allen sonstigen Gliedmaßen abgefälscht werden. Nur hier zeigt der Ball jedem Versuch, ihn zu fassen, sein letztlich unhaltbares Wesen. Nur diese Welt ist alles, was der Ball ist. Dieser Text war nur bis zum 14.7. 2014 gratis online zu lesen. Den vollständigen, im Juni 1990 im Merkur erschienenen Artikel finden Sie kostenpflichtig (für 2 Euro) im Merkur-Volltextarchiv.
  • Illusionen auf dem Heiratsmarkt (Archiv)

    Dieser Text war nur bis zum 23.6. 2014 gratis online zu lesen, aus Anlass von Jürgen Habermas' 85. Geburtstag. Den vollständigen, im Oktober 1956 im Merkur erschienenen Artikel finden Sie kostenpflichtig (für 2 Euro) im Merkur-Volltextarchiv. Von Jürgen Habermas Woche für Woche, Seite um Seite lehnt sich Kolonne an Kolonne — jener merkwürdigen Inserate, von denen jedes durch reizkräftigen Umbruch, profilierten Rand oder großspurige Type ein besonders dringliches, originelles, persönliches Anliegen vor allen anderen behaupten möchte, den Wunsch nämlich: zu heiraten. Balkenüberschriften "Von Herz zu Herz . . . " , "Habt Vertrauen zueinander", "Deine große Chance", "Lebenswende" oder auch schlicht "Eheanbahnung" verraten die reißerische, mütterliche oder bürokratische Regie. Der Heiratsmarkt zeigt viele Gesichter: für den einen letzter, verzweifelter Ausweg aus echter Bedrängnis; für einen anderen eine Behörde, der man ein 'Heiratsgesuch' einreicht; für den dritten Börse, auf der man mit einigem Geschick im Spekulieren sein Glück machen kann; und für viele ein Versuchsfeld der Resignation mit unverbindlichem Einsatz für die "vorletzte" Lösung; von den "Artisten" zu schweigen, die sich der abenteuerlichen Pfade des Heiratsmarktes bedienen, so wie Kinder an den Automaten der Erwachsenen spielen. Und den Wochenend-Magazinen vom Typ "Soraya und der geheimnisvolle Bernstein" machen die Tageszeitungen manierliche Konkurrenz. Der heiratswillige Andrang der mittleren Jahrgänge wird durch jung und alt erstaunlich verstärkt. Hauptmotiv für die Witwen und Witwer, für die Junggesellen und die jüngferliche Nachhut, die noch mit 70 Jahren und mehr nach einer Ehe oder, wenn nur so die Rente erhalten bleibt, nach einer gesetzlich nicht ausdrücklich sanktionierten Lebensgemeinschaft verlangen, ist die Furcht vor dem Alleinsein und die Sehnsucht nach familiärer Geborgenheit. So spiegelt sich in dem hohen Altersindex des Heiratsmarktes ein Prozeß, der seit Generationen im Gang ist: der Zerfall der Großfamilie, der Sippe; denn in der Gattenfamilie der Eltern mit ihren unmündigen Kindern ist zumeist kein Platz mehr für Großeltern und alleinstehende Verwandte. Für die Alten verschärft sich die Situation oft zu der Alternative: Altersheim oder Heirat. Die Jungen hingegen, die ganz Jungen von 17 Jahren an aufwärts, die manchmal ein Mädchen zwischen 15 und 17, vielfach auch ältere Frauen suchen, haben andere Motive. Zunächst einmal liegt es im Zuge unserer industriegesellschaftlichen Entwicklung, daß die Heiratshäufigkeit steigt, während das Heiratsalter immer weiter sinkt. In den vorindustriellen Gesellschaften wurde der Umfang der Bevölkerung durch rechtliche, politische und moralisch-konventionelle Heiratsbeschränkung auf den gegebenen Nahrungsspielraum abgestimmt: man heiratete nicht, bevor man nicht Frau und Kinder ernähren konnte; heute erwartet jeder Erwachsene bereits in frühen Jahren eine Heiratschance, und wo es die gesellschaftliche oder wirtschaftliche Lage nicht zu gestatten scheinen, nimmt er sie einfach; denn der Druck von außen kann durch eine planmäßige Beschränkung der Kinderzahl ausbalanciert werden. So ist denn der Bundesbeamte, der mit seinen 21 Jahren "Ehegemeinschaft wünscht", ebensowenig eine Ausnahme wie die 17 jährige Oberschülerin oder der 18 1/2 Jahre alte Industriekaufmann, der noch sein Lebensalter nach Halbjahren taxiert. Dieses Bild wird ergänzt und bestätigt durch häufige Studentenehen, die ja nicht, wie man erst annahm, eine Verspätungserscheinung der Kriegsgeneration blieb. Dabei mag das angstvolle Bedürfnis mitspielen, den Weg aus dem Elternhaus zum eigenen Heim möglichst kurz und risikolos zu gestalten: eine frühe Ehe fängt dieses Bedürfnis institutionell auf. Im Universitätsleben spielen ja die Korporationen eine ähnliche Rolle. Den vollständigen, im Oktober 1956 im Merkur erschienenen Artikel finden Sie kostenpflichtig (für 2 Euro) im Merkur-Volltextarchiv.
  • Russland und Deutschland. Blick ins Archiv

    Mit einem Schwerpunkt zu russischen Zuständen eröffnet das Heft im August. Zunächst befassen sich Oliver Carrol, Peter Pomerantsev und Artemy Troitsky unter anderem mit der Sprache der innerrussischen Opposition um Pussy Riot (Russlands 1968?). Im zweiten Gespräch richten Irina Doronina und Gusan Gusejnov ihre Blicke auf die deutsch-russischen Kulturbeziehungen und insbesondere auf die Rezeption russischer Literaten in Deutschland (Deutschland und Russland, frei zugänglich). (mehr …)
  • Zum Tod von Henning Ritter

    Gestern ist Henning Ritter, der langjährige Leiter der FAZ-Geisteswissenschaften, im Alter von 69 Jahren verstorben. (Hier der Nachruf von Andreas Platthaus in der FAZ - und hier der von Ritters Nachfolger Jürgen Kaube.) Ritter war als Autor auch dem Merkur verbunden. Wir schalten zur Erinnerung an ihn seinen im Juni 2010 im Merkur veröffentlichten Text über Paul Kammerer frei. *** (mehr …)
  • Kurzer Nachtrag zu Hans Platschek

    Das Folgende ist eine eigenständige Ergänzung zu Christian Demands Essay Heiliger Narr. Über den Maler und Essayisten Hans Platschek im aktuellen Heft des Merkur. Ich habe Hans Platschek leider erst sehr spät, nämlich Anfang der 1990er Jahre, für mich entdeckt. Damals stieß der Suhrkamp Verlag gerade die Restbestände seiner hinreißend galligen Essaysammlungen aus den Achtzigern als Mängelexemplare über die Hintertüre des Buchhandels ab, was Platschek, wie mir Freunde von ihm später erzählten, derart kränkte, dass er zur wesentlich kleineren Deutschen Verlags-Anstalt wechselte. Mir selbst war er, wie ich gestehen muss, bis dahin weder als Maler noch als Autor aufgefallen. Aber als mir beim Stöbern in den Bücherkisten vor den Schaufenstern der modernen Antiquariate um die Münchner Universität das Bändchen mit dem Titel Die Dummheit in der Malerei in die Hände fiel, musste ich einfach zugreifen. Selten habe ich einen Impulskauf weniger bereut. (mehr …)
  • Komplett & preisgesenkt

    Seit heute steht das komplette Merkur-Archiv online: beginnend 1947 und endend aktuell mit dem Dezemberheft 2012. Da liegen Schätze von Theodor W. Adorno bis Dieter E. Zimmer, von Margret Bovari bis Marguerite Yourcenar, von Ernst Robert Curtius bis Harald Weinrich, von Hilde Domin bis Eric Voegelin ... und so könnte man viele Durchläufe durchs Alphabet der europäischen Geistesgeschichte seit 1947 unternehmen. Über dieses Suchformular lässt sich das Archiv im Volltext durchsuchen. Zur Feier der Komplettierung wird der Preis für den Einzelartikel (befristet bis zum 11. Januar) auf 2 Euro gesenkt.
  • Wilhelm Hennis (1923-2012)

    Am vergangenen Samstag ist der Politikwissenschaftler Wilhelm Hennis gestorben. Im Merkur sind – nur, muss man bei einem Autor und auch Essayisten seines Formats sagen – drei Texte von ihm erschienen. Alle haben sie Grundsatzcharakter und sind von ungewöhnlicher Länge, jeweils knapp zwanzig Druckseiten. (mehr …)