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August 05, 2013 - Keine Kommentare
Thomas Steinfeld, Feuilletonchef der Süddeutschen Zeitung, beschäftigt sich in der heutigen Ausgabe mit Rudolf Helmstetters Text über Erfolg und dessen Wortgeschichte. Bemerkenswert findet er nicht zuletzt, dass Helmstetter deutlich macht,
in welchem Maße der Erfolg etwas grundsätzlich anderes ist als die Leistung, die an ihn gekoppelt sein soll. ... Im Erfolg hat sich ... die Leistung von ihrem Gegenstand getrennt und ist zur Eigenschaft eines Menschen geworden, der anderen Menschen als besonders gelungenes Exemplar der Gattung entgegentritt und dafür Gratifikationen aller Art erwartet ...
Der Essay von Rudolf Helmstetter ist in der Augustausgabe des Merkur und online hier zu finden. -
Juli 31, 2013 - Keine Kommentare
Im Augustheft: Zwei Gespräche zu Russland. Eines zu Pussy Riot und den Folgen, eines mit Gasan Gusejnov über deutsch-russische Kulturverhältnisse (letzteres frei online). Außerdem frei lesbar: Stephan Wackwitz, Leiter des Goethe-Instituts in Tiflis, mit einem Text über die Farbenrevolution und den Regierungswechsel in Georgien. Daneben unter anderem die erste Filmkolumne von Simon Rothöhler und die letzte Architekturkolumne von Christian Kühn. Übersicht und Kaufmöglichkeit hier. Und natürlich die Ebook-Option (für 9,99 Euro), bei allen führenden Händlern, zum Beispiel bei Ebook.de. -
Juli 01, 2013 - Keine Kommentare
Frohe Botschaft: Ab sofort gibt es die Einzelhefte des Merkur auch in den gängigen Ebook-Formaten epub und mobi auf diversen Ebook-Plattformen. Zum günstigen und (von Itunes geforderten) krummen Preis von 9,99 Euro. Hier ein paar Links: Amazon - Itunes - Ebook - Kobo - ciando - Thalia. -
Juni 26, 2013 - 1 Kommentar
Das Juli-Heft ist da. Christoph Menke unterzieht darin Hannah Arendts Eichmann-Buch einer Relektüre, Caspar Hirschi denkt über Innovation nach, Wolfgang Matz schreibt über den Wandel der deutsch-französischen Verhältnisse (frei online) und Jürgen Fohrmann fragt nach der Rolle der Nationalphilologien in Zeiten der Weltgesellschaft. Außerdem frei zugänglich: Werner Plumpe über Konsum. Weitere Texte unter anderem von Philip Manow, Alexandra Kemmerer, Klaus Volk, Julika Griem und Hannes Stein. Stephan Herczeg setzt sein Journal fort. Hier die Übersicht über das ganze Heft.
Und hier das dradio-Feuilletonpressegespräch mit Christian Demand zum Heft. -
Juni 24, 2013 - Keine Kommentare
Gestern ist Henning Ritter, der langjährige Leiter der FAZ-Geisteswissenschaften, im Alter von 69 Jahren verstorben. (Hier der Nachruf von Andreas Platthaus in der FAZ - und hier der von Ritters Nachfolger Jürgen Kaube.) Ritter war als Autor auch dem Merkur verbunden. Wir schalten zur Erinnerung an ihn seinen im Juni 2010 im Merkur veröffentlichten Text über Paul Kammerer frei.
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Juni 19, 2013 - Keine Kommentare
Gestern schrieb Peter Richter in der SZ über unseren aus dem Onlinekunstmagazin Triple Canopy übernommenen Text über International Art English, Autoren: Alix Rule und David Levine. Da die SZ auch bei online freigeschalteten Texten nicht auf erwähnte Texte zu verlinken gewillt scheint, hier die Links: Hier das Original des Textes von Rule und Levine (das ist layouterisch hochambitioniert und scrollt nach rechts weg, auf das Plus klicken), hier (gegen zwei Euro Entgelt) unsere leicht gekürzte Übersetzung. Die Plattform E-flux, um deren in der IAE-Kunstprache verfasste Newsletter und Kunstsprache es geht, hat - wie von Richter erwähnt - inzwischen zwei Texte von Künstlerinnen in Stellung gebracht, beide sind online. Hier der von Hito Steyerl, hier der von Martha Rosler. Beide sind nicht in International Art English verfasst. -
Juni 18, 2013 - 2 Kommentare
Anmerkung der Redaktion: Der Politikwissenschaftler Werner Link antwortet mit diesem Beitrag auf Christoph Schönbergers Essay Nochmals: Die deutsche Hegemonie (Merkur 764, Januar 2013, Vorschau). Schönbergers Essay war wiederum seine Antwort auf von Werner Link (hier) und Christian Joerges (hier) geäußerte Kritik an seinem im Januar 2012 im Merkur veröffentlichten Essay Hegemon wider Willen (Vorschau). Ganz nebenbei: Der aktuelle Economist hat einen ganzen Schwerpunkt zu Deutschlands Rolle in Europa unter der Überschrift The Reluctant Hegemon.
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Mai 29, 2013 - Keine Kommentare
Das Juniheft ist erschienen. Ein Gespräch mit Christian Demand dazu beim Deutschlandradio. Was drin ist im Heft, unter anderem: Michael Rutschky schreibt über seinen Großvater, den Berlin-Fotografen Max Missmann. Fabian Goppelsröder befasst sich mit "Kleists literarischer Geste". Eine Erinnerung an seinen Kollegen und Freund Werner Hofmann hat Wolfgang Kemp geschrieben (Hofmann übrigens hat im Lauf der Jahrzehnte genau fünfzig Texte im Merkur veröffentlicht). Niels Werber unternimmt den Versuch, das kursierende Bild des Ameisenschwarms in Literatur und Theorie auf seine systematischen Potentiale hin zu analysieren. Außerdem natürlich: Stephan Herczeg mit einer neuen Folge seines Journals. Freigeschaltet haben wir Ute Sacksofskys Rechtskolumne, die sich diesmal mit der Frage befasst, ob sich politische Eingriffe in die Familienplanung juristisch rechtfertigen lassen. Und Claus Leggewie denkt über die Zukunft des Ruhrgebiets nach. Die Gesamtübersicht mit Kaufmöglichkeiten auf der Verlagsseite. -
Mai 08, 2013 - 1 Kommentar
Nachdem das Oberlandesgericht München trotz der Anleitung des Bundesverfassungsgerichts es endlich geschafft hatte, alle Klarheit über die Zahl der journalistischen Plätze zu beseitigen, hoffte es darauf, Ruhe in den Gerichtssaal zu bekommen. Natürlich war es darauf gefasst, gleich zu Beginn Ablehnungsanträge einzufangen. Keiner der Fachjournalisten, die darüber im Fernsehen berichteten, schien zu wissen, dass die Verteidigung diese Anträge unverzüglich am ersten Prozesstag stellen muss, weil sie danach das Recht zur Rüge verliert. Es wurde ihr wie üblich als Prozessverschleppung vorgehalten und zwar von anderen Anwälten, die die Opfer vertreten. Die riefen schon seit langem nach einem kurzen Prozess und forderten gleichzeitig, alle Versäumnisse der Ermittlungsbehörden des Bundeskriminalamts, der Nachrichtendienste und aller verantwortlichen Politiker in die Details zu zerlegen – der Widerspruch blieb ihnen wohl verborgen. (mehr …) -
Mai 02, 2013 - 1 Kommentar
Das Folgende ist eine eigenständige Ergänzung zu Christian Demands Essay Heiliger Narr. Über den Maler und Essayisten Hans Platschek im aktuellen Heft des Merkur.
Ich habe Hans Platschek leider erst sehr spät, nämlich Anfang der 1990er Jahre, für mich entdeckt. Damals stieß der Suhrkamp Verlag gerade die Restbestände seiner hinreißend galligen Essaysammlungen aus den Achtzigern als Mängelexemplare über die Hintertüre des Buchhandels ab, was Platschek, wie mir Freunde von ihm später erzählten, derart kränkte, dass er zur wesentlich kleineren Deutschen Verlags-Anstalt wechselte. Mir selbst war er, wie ich gestehen muss, bis dahin weder als Maler noch als Autor aufgefallen. Aber als mir beim Stöbern in den Bücherkisten vor den Schaufenstern der modernen Antiquariate um die Münchner Universität das Bändchen mit dem Titel Die Dummheit in der Malerei in die Hände fiel, musste ich einfach zugreifen. Selten habe ich einen Impulskauf weniger bereut. (mehr …)