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Artikel der Kategorie: Blog

  • „Best wishes, John F. Kennedy“

    Als Präsident Kennedy im Juni 1963 nach Berlin kam, ging ich in die 13a und stand ein knappes Jahr vor meinem Abitur am humanistischen Gymnasium in Westend, das damals noch Erich-Hoepner-Schule hieß. Nach seiner Rede vor dem Rathaus Schöneberg schrieb die Berliner Morgenpost einen Aufsatzwettbewerb für die Schüler der Stadt aus. Sein Thema lautete „Was bedeutet für uns der Besuch des amerikanischen Präsidenten?“, und zu gewinnen war nicht nur eine Reise nach Amerika, sondern auch ein Besuch im Weißen Haus, bei John F. Kennedy höchstpersönlich. Was ich in meinen letzten Sommerferien sonst noch gemacht habe, weiß ich nicht mehr, die Arbeit an dem Aufsatz ließ alles andere vergessen, doch am Ende hat es sich gelohnt: Drei Schüler fuhren nach Amerika, und ich gehörte zu ihnen. (mehr …)
  • Bücher von Merkur-Autoren: Benno Heussen, Interessante Zeiten

    heussenBenno Heussen, "ein Urgestein unter den deutschen Anwälten" (Wirtschaftswoche), hat 29 Reportagen geschrieben, in denen er aus seinem Berufsleben berichtet. Auszüge finden sich hier.

    Heussen ist als Anwalt vor allem auf dem Gebiet der Informationstechnologie tätig, ist Mitherausgeber des Standardwerks Computerrechtshandbuch und hat eine Honorarprofessur an der Universität Hannover. Im Merkur schrieb er zuletzt im April 2012 über Europa als Fusionsprojekt. Den Lesern des Blogs ist er also Autor ohnehin bekannt.

    "Eine Arbeit, die ich als anwaltlichen Entwicklungsroman bezeichne - meines Wissens der erste und einzige seiner Art." Dr. Gerhard Bumeder, Rechtsanwalt, München

    Mehr zum Buch auf den Seiten des Boorberg Verlags.

  • Bücher von Merkur-Autoren: David Klett, Die Form des Kindes

    klett form des kindes Soeben erschienen: David Kletts systemtheoretisch inspirierte Studie Die Form des Kindes. Aus dem Vorwort von Dirk Baecker:

    "Trotz und dank seines Rückhalts in der Familiensoziologie, in der mittelalterlichen und neuzeitlichen Familiengeschichte und in der Gesellschaftstheorie erschließt dieses Buch nahezu im Alleingang ein neues Forschungsfeld, indem es eine Familienkommunikation beschreibt, die sich an der Entdeckung und Erfindung des Kindes geschärft hat und nun am Kinde ihre nicht eindeutig funktionale Funktionalität entfaltet."

    Mehr dazu auf den Seiten des Velbrück Verlags.

    Von David Klett zuletzt im Merkur: Die Entdeckung der Kindheit (November 2011). Im Januarheft 2014 erscheint ein Lob der Tautologie.

    David Klett arbeitet als Manager für die Stuttgarter Klett Gruppe [zu der, Offenlegung, auch der Verlag Klett-Cotta gehört, bei dem der Merkur erscheint] und ist Mitglied des Forschungskolloquiums "formlabor" am Lehrstuhl für Kulturtheorie und -analyse bei Dirk Baecker an der Zeppelin University, Friedrichshafen.

  • Veranstaltungshinweis

    HAT QUALITÄT EINE ZUKUNFT? ZEITUNGEN UND ZEITSCHRIFTEN ALS REFLEXIONSRAUM Am 5. November laden die Akademie Schloss Solitude und die Ernst H. Klett Stiftung Merkur ein zu einem gemeinsamen Abend zur Zukunft von Zeitungen und Zeitschriften als Reflexionsraum. Über diese Themen debattieren Lothar Müller, Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung, Ralph Bollmann, Wirtschaftspolitischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, und Thomas E. Schmidt, Kulturkorrespondent der Zeit. Das Gespräch wird moderiert von Christian Demand, dem Herausgeber der Zeitschrift Merkur. Ausführlichere Informationen auf der Website von Schloss Solitude.
  • Zum Tod Arthur C. Dantos

    An diesem Wochenende sind Lou Reed und Arthur C. Danto gestorben. Worin sich beide begegnen, ist die wichtige Rolle, die Andy Warhol für ihr Werk spielt. Zu Lou Reed - oder The Velvet Underground - findet sich, von gelegentlichen Erwähnungen in Texten von Ulf Erdmann Ziegler abgesehen, im Merkur-Archiv wenig bis nichts. (Vielleicht keine Überraschung.) Zu Arthur C. Danto ragt zwischen 1994 und 1998 ein Drei-Texte-Massiv aus dem Archiv - sicher kein Zufall, die deutsche Rezeption der dantoschen Kunstphilosophie dürfte in den neunziger Jahren ihren Höhepunkt erreicht haben. (Und dann war es recht schnell ja auch wieder vorbei.) Hier Auszüge aus den drei betreffenden Texten, mit Links zu den PDFs im kostenpflichtigen Archiv: (mehr …)
  • Sonderheft „Wir? Formen der Gemeinschaft in der liberalen Gesellschaft“

    Merkur Sonderheft: Wir?Das Sonderheft (Doppelheft Oktober/November) ist erschienen. Das Thema ist "Wir? Formen der Gemeinschaft in der liberalen Gesellschaft". Online gratis lesbar sind Beiträge von Kathrin Passig (Die Wir-Verwirrung. Kontextfusion und Konsensillusion), Thomas E. Schmidt (Als ich mal dazugehörte. Szenenbildung Anfang der Achtziger) und Urs Stäheli (Die Angst vor der Gemeinschaft. Figuren des Schüchternen). Der Überblick über das Gesamtheft mit Zitaten aus den einzelnen Texten findet sich hier, die Möglichkeit zum Download als PDF hier, Ebook-Kauf zum Beispiel bei Ebook.de - wobei die digitalen Versionen zum günstigen Preis von 9,99 Euro zu haben sind. Das Editorial von Christian Demand, der das Heft auch im Feuilletonpressegespräch des Deutschlandradio vorgestellt hat: (mehr …)
  • Veranstaltungen mit Merkur-AutorInnen (II)

    Frankfurter Buchmesse 2013Merkur-Tag auf der Frankfurter Buchmesse: Am 10. Oktober diskutiert Kathrin Passig mit Sandra Kegel, John Cohen und Rudolf Frankl über die Zukunft der Buchhandlung. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr auf dem Messegelände, 4.0 D106. Um 14 Uhr berichten Ilija Trojanow und Passig über ihre Reiseeindrücke im Gastland Brasilien, Veranstaltungsort ist ebenfalls das Messegelände, 4.1 L1. Und ab 18.30 Uhr liest Ralph Bollmann im Haus am Dom aus seinem Kanzlerinnenportrait Die Deutsche. Angela Merkel und wir.

    Weitere Hinweise sind natürlich jederzeit willkommen.

    (dw)

  • Demand zur Sprache im Kunstbetrieb

    Anlässlich der heute beginnenden Berlin Art Week unterhielt sich Christian Demand im Radiofeuilleton des Deutschlandradios mit Christine Watty über die oft eigenwillige Sprache des Kunstbetriebs. In höchst allgemeiner Weise ist da etwa von "Abstraktion und Figürlichkeit" die Rede, von "Utopie und Alltag, Präzision und Unvollendetheit, Narration und Materialität, Kitsch und Geometrie, Strategie und Zufall" - Wortgeklingel, das bestenfalls als "Auratisierungsprosa" (Demand) taugt. Bereits im Juniheft des Merkur erschien der vielbeachtete Aufsatz von Alix Rule und David Levine über das International Art English. Das Original ist hier zugänglich, Hito Steyerl und Martha Rosler widersprachen.
  • Veranstaltungen mit Merkur-AutorInnen

    Plakat des Internationalen Literaturfestivals Berlin 2013Zwei Veranstaltungen im Rahmen des gestern eröffneten Internationalen Literaturfestivals Berlin seien hervorgehoben: Am 9. September sprechen Nina Verheyen, Ingrid Bachér und Dacia Maraini über Kulturen des Alterns und die Frage, wie sich Gefühle mit dem Alter verändern. Nina Verheyen schrieb im Merkur zuletzt über verbriefte Gefühle zu Beginn des 20. Jahrhunderts, im kommenden Doppelheft untersucht sie Georg Simmels Haltung zur Konkurrenz. Ingrid Bachér veröffentlichte bereits 1959 im Merkur einen Text über Die Tochter, der ebenfalls über das Archiv zugänglich ist. Haus der Berliner Festspiele, Seitenbühne, 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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    Außerdem diskutieren am 10. September die Autoren Michail Schischkin, Eugene Ostashevsky und Anatolij Grinvald über die Menschenrechtssituation in Russland, und die Rolle der Kulturschaffenden. (Ein Interview mit Schischkin und seinem Übersetzer Andreas Tretner in diesem Blog!)

    Haus der Berliner Festspiele, Seitenbühne, 22.00 Uhr. Der Eintritt beträgt 8,-/6,-/4,- €.

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    Das 13. Internationale Literaturfestival Berlin findet statt vom 4. bis 15. September. Die Liste aller Teilnehmenden kann hier eingesehen werden, das vollständige Programm hier.

    (dw)

  • Ralph Bollmann: Die Deutsche. Angela Merkel und wir (Bücher von Merkur-Autoren)

    Ralph Bollmann: Die Deutsche. Angela Merkel und wir Bereits im Juli ist bei Klett-Cotta Ralph Bollmanns Portrait der Bundeskanzlerin erschienen: Die Deutsche. Angela Merkel und wir. Erworben werden kann das Buch ebenda für 17,95 € (als e-book für 13,99 €). Im Merkur hat Bollmann fünf Texte veröffentlicht, zuletzt über den Politiker als Experten. Im kommenden Doppelheft, das Mitte Oktober erscheinen wird, beschäftigt er sich mit Vergemeinschaftungsprozessen im Berliner Regierungsviertel.  

    (dw)