• Babybauchfotos

  • Das depressive Staatstheater

  • Big Bang Art History

  • Die Kunst der Selbstauslieferung. Zum Werk Ricardo Piglias (1941-2017)

  • Anfänge und Ende(n) der Weltordnung. Geschichtskolumne

  • Melancholie der Bilddatenbank

    An einem Novemberabend ordne ich Fotos. Die Arbeit an der Bilddatenbank macht melancholisch, daher meide ich sie, wenn ich kann. In dunklen Zeiten bleibt aber oft nichts anderes zu tun. Wie bei den meisten Menschen meines Alters – ich bin Anfang der 1970er geboren – gab es in meiner fotografischen Praxis einen Bruch, der sich im Archiv reproduziert.
  • Der Zustand Europas

  • Für eine Politik der Geldpolitik. Habermas, Streeck und Draghi

    Europa eignete sich schon immer als Projektionsfläche. Die Europäische Union entstand zunächst ohne Revolution, aber in Folge zweier gewaltiger Kriege. Und sie veränderte sich nach dem Ende des Kalten Krieges noch einmal grundlegend, diesmal unter dem Eindruck einer Revolution. War es eine kontinentale Antwort auf die amerikanische Übermacht?
  • Stellungswechsel: Eine Art persischer Brief an unbestimmte Adressen

    Zu den üblichen Ausdrucksformen eines Rektors oder, wie es jetzt oft heißt, eines Hochschulpräsidenten gehört der Essay wohl am wenigsten. Der Essay fordert alle stilistischen Eigenschaften, deren sich eine Hochschulleitung besser enthalten sollte: anspielungsreiche Verkürzung, also ein Schrei ben vorzugsweise für die unterrichteten Mitdenker; einen lockeren, manchmal zur Digression neigenden, gern die Metapher als Erkenntnisbild gebrauchenden Stil; eine wirkliche, nuancierte These. Der Essay verlangt mithin eine aus Tradition gespeiste Fähigkeit zur Deliberation sowohl des Verfassers als auch des Lesers; er ist daher selten topisch – oder er ist eben kein Essay.
  • Tortenspitzen