• Eine Vase

  • Hausbesuche I – Heidelberg und Mannheim

  • »Ja, lesen wir hier in der Gartenlaube?« Ernesto Grassi begutachtet Marcel Reich-Ranicki

  • Konturen eines Untergangs. Zwei große Monografien zur jiddischen Literatur

  • Literaturkolumne. Feuerzeug, du

    Auf Twitter las ich »docbuelle ist tot«. Den Namen hatte ich lange nicht gehört, die Erinnerungen, die der Tweet weckt, sind vage, ich weiß aber noch, dass docbuelle zu den Bloggern bei Antville gehörte. Antville, das waren, vor zehn und mehr Jahren, bov und sofa und kutter (später Dichtheit und Wahrung) und etc. pp und don und micro robert und supatyp und the frank und einige mehr.
  • Klangkolumne. Optimierung

  • Straßen, Risse, Netze. Einige Reisen

  • Und immer siegt das Land. Stadtflucht, Landliebe, Landarbeit im deutschen Fernsehfilm, aber auch bei Goethe

  • Im Funktionskreis des Feindes. Über die Angst der Tiere im Anthropozän

  • Jenseits der Kindeskinder. Nachhaltigkeit im Anthropozän

    Seit dem 29. August 2016 leben wir offiziell im Anthropozän. Oder besser: werden wir gelebt haben. An diesem Tag präsentierte die Anthropocene Working Group, eine hochkarätig besetzte interdisziplinäre Untergruppe der International Commission on Stratigraphy, in Kapstadt ihren Vorschlag, die geologische Epoche der Gegenwart von »Holozän« in »Anthropozän« umzubenennen. Angefangen, so die Wissenschaftler, habe das neue Erdzeitalter in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts, mit der »Great Acceleration«, dem Plutonium-Fallout der Atomtests, dem scharfen Anstieg von fossilem Brennstoffverbrauch, dem dadurch verursachten CO2-Ausstoß und mit vielen anderen Stoffen (Plastik, Aluminium), die eine distinkte und dauerhafte geologische Markierung in der Oberfläche der Erde bilden werden. Das Datum markiert eine Zäsur, nämlich die offizielle Anerkennung einer Einsicht, die im Grunde schon seit Jahren unser Bewusstsein von der Gegenwart prägt: dass der Mensch tiefgreifend und im globalen Maßstab das Lebenssystem des Planeten verändert. (mehr …)